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Wirtschaft
10/22/2021

Auszeichnung für heimische Spitzen-Betriebe

In der Hofburg wurden am Donnerstag die besten heimischen Unternehmer prämiert. Zum ersten Mal wurde auch ein Klimaschutzpreis vergeben.

Zum sechsten Mal wurden die „Hermes Wirtschaftspreise“ in der Wiener Hofburg am Donnerstagabend verliehen. KURIER, das Profil und Opinion Leadersnet luden zum größten Wirtschaftspreis dieser Art und zeichneten Unternehmen für herausragende Leistungen aus. Rund 500 Gäste verfolgten die Preisverleihung.

Wirtschaft als "Rückgrat des Landes"

„Es gibt vieles, worauf wir stolz sein können. Vor allem aber können wir stolz sein auf die Leistung unserer Klein- und Mittelbetriebe, die die österreichische Wirtschaft ausmachen.“, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck bei der Preisverleihung.

„Die Wirtschaft ist das Rückgrat des Landes“, sagte KURIER-Chefredakteurin Martina Salomon. Sie betonte auch den Stellenwert der Frauen in der Wirtschaft und beim KURIER. „52 Prozent der Führungskräfte bei uns sind Frauen.“ Mit mehr Siegerinnen als Sieger war der Abend dann auch fest in weiblicher Hand. Gemessen wurden die Unternehmen am Umsatzwachstum, Profitabilität und Internationalisierungsgrad.

Klimaschutzpreis

Erstmalig wurde bei der Hermes-Gala auch ein Klimaschutzpreis verliehen. 27 Unternehmen haben ihre Projekte für die Auszeichnung eingereicht. Mit nach Hause nehmen konnte ihn die Rabmer-Gruppe. Das oberösterreichische Familienunternehmen beschäftigt sich seit 30 Jahren mit klimatechnischen Lösungen.

„Wir versuchen, mit Innovationen viel zu erreichen. Vereinfacht gesagt, machen wir zum Beispiel aus schmutzigem Abwasser Energie“, sagt Ulrike Rabmer-Koller, die als geschäftsführende Gesellschafterin fungiert. 1963 wurde das Unternehmen von Josef und Maria Rabmer gegründet. Seit 2002 wird das Unternehmen von ihrer Tochter Ulrike Rabmer-Koller geführt.

Entrepreneur des Jahres

Standing Ovations gab es für die prominenteste Ehrung des Abends, dem „Entrepreneur des Jahres“. Damit wurde der Ex-Miba-Vorstandsvorsitzende und ehemalige Präsident der Industriellenvereinigung Peter Mitterbauer für sein Lebenswerk ausgezeichnet. „Er hat wie kein anderer Unternehmertum und Familie miteinander verbunden und war für seine Mitarbeiter ein Garant für Verlässlichkeit und Loyalität. Österreich braucht solche Unternehmer-Persönlichkeiten“, sagt die Wirtschaftsministerin in ihrer Laudatio.

30 Jahre lang stand Mitterbauer an der Spitze der Miba, das sich auf Gleitlager, Reibbeläge, Sinterformteile und Beschichtungen spezialisiert hat. 1998 führte Mitterbauer das börsennotierte Unternehmen nach Brasilien, 2001 schlug er in den USA zu und kaufte ein Werk in Ohio, es folgte ein Joint Venture in Alabama. Zur selben Zeit wurde ein Reibbelagswerk im Oberösterreich eröffnet. 2007 stieg Mitterbauer auf dem chinesischen Markt ein. Die Heimat wird aber nicht vergessen, auch in Vorchdorf eröffnete er ein Werk. Heute hat  die Miba-Gruppe weltweit 31 Produktionsstandorte mit 7.543 Mitarbeitern, 2.700 davon in Österreich.

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