Zur ARTE-Sendung Jane Austens Verführung 19: Anne Elliot (Sally Hawkins) hat einen Fehler gemacht: Sie hat ihrer großen Liebe vor Jahren den Laufpass gegeben. Wird sie eine zweite Chance bekommen? © Clerkenwell Films/Nick Briggs Foto: ARTE France Honorarfreie Verwendung nur im Zusammenhang mit genannter Sendung und bei folgender Nennung "Bild: Sendeanstalt/Copyright". Andere Verwendungen nur nach vorheriger Absprache: ARTE-Bildredaktion, Silke Wölk Tel.: +33 3 881 422 25, E-Mail: bildredaktion@arte.tv

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Themenschwerpunkt
07/18/2013

Jane Austen: Liebessuche im Empirekleid

ARTE zeigt ab Donnerstag, 20.15 Uhr, eine vierteilige Jane-Austen-Filmreihe.

Für die einen ist sie eine langweilige Autorin noch langweiligerer Frauengeschichten, für die anderen eine frühe, vorausdenkende Feministin. In jedem Fall gehört Jane Austens Werk heute zu den literarischen Klassikern. Auch in der modernen Filmproduktion spielt die Engländerin eine Rolle.

Bridget Jones“ etwa weist Parallelen zu Austens Protagonistinnen auf: Sie ist ein weiblicher Single, dessen Eltern den idealen Bräutigam aussuchen. Dieser heißt auch noch ausgerechnet Mr. Darcy – wie die männliche Hauptrolle im berühmten Roman „Stolz und Vorurteile“.

Written by a Lady

1775 in England geboren, beginnt Austen schon früh zu schreiben. Das Hauptthema ihrer Texte bleibt bis zu ihrem Tod immer gleich: Im Mittelpunkt der Story steht eine junge, dynamische Frau aus dem gehobenen ländlichen Bürgertum, die nach der Überwindung diverser Widrigkeiten am Ende den Mann heiratet, den sie liebt.

Austen, die selbst ihr ganzes Leben lang unverheiratet blieb, kritisiert die Situation der Frauen im 18. Jahrhundert: Sich zu verheiraten war – schon zur reinen Selbsterhaltung – absolut notwendig. Gefühle mussten dabei vollkommen ausgeblendet werden. Mit feinem Humor analysiert die Autorin die sozialen Eigenarten der englischen Bourgeoisie um 1800.

Weil es zu dieser Zeit nicht üblich war, dass Frauen unter ihrem echten Namen publizierten, waren auch bei Austens Werken kaum Verfasserangaben zu finden, die über die Bemerkung „written by a Lady“ hinausgingen.

Elisabeth Hofer

Vier Jahre vor ihrem 200. Todestag widmet sich ARTE der Autorin mit einer vierteiligen Filmreihe: Jeweils donnerstags wird um 20.15 Uhr die Verfilmung eines Austen-Romans gezeigt.

Die Reihe beginnt mit „Verführung“: Die aus reichem Hause stammende Anne Elliot (Sally Hawkins) löst ihre Verlobung mit Frederick Wentworth (Rupert Penry-Jones), da ihr seine finanzielle Situation nicht angemessen erscheint. Jahre später ist Anne immer noch unverheiratet und Frederick ein wohlhabender Kapitän der Royal Navy. Es kommt zum folgenschweren Wiedersehen. Das Drama „Emma“ mit Kate Beckinsale steht am 1. August auf dem Programm. Außerdem zu sehen sind Verfilmungen der Romane „Northanger Abbey“ am 25. Juli und „Mansfield Park“ am 8. August.

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