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ESC 2015
12/15/2014

Song Contest: Finaltickets in 20 Minuten ausverkauft

Am Montag begann der Verkauf der ersten 25.000 Karten. Die nächste Tranche gibt es Ende Jänner.

von Anna-Maria Bauer

Yes!", entfährt es Petra Bloderer, als sie die Stadthalle verlässt. Drei Stunden hat sie anstehen müssen; jetzt hält sie endlich die Karten für sich und ihre Töchter in der Hand. Ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk. Petra Bloderer ist eine von rund 600 Menschen, die sich Montagvormittag an den Ticket-Kassen anstellten. Um 9 Uhr begann der Vorverkauf der heiß begehrten Song-Contest-Karten. Laut Stadthallen-Geschäftsführer Wolfgang Fischer war der Ansturm größer als beim Robbie-Williams-Konzert vergangenen Dezember.

Regenbogen-Flagge

Die ersten Käufer hatten sich bereits um 5 Uhr angestellt. Der allererste war Dominik Berghofer. In eine regenbogenfarbige Flagge gehüllt, erzählt der Steirer: "Ich habe immer gesagt, wenn Conchita gewinnt – und daran habe ich immer geglaubt – dann bin ich der Erste, der hier steht und Tickets kauft." Mit Goldtickets um jeweils 100 Euro verlässt er die Stadthalle gut gelaunt. Da hat sich das Aufstehen um kurz vor 4 doch gelohnt. Sylvia Glitzer kann diese Freude noch nicht teilen. Sie steht um halb 11 noch immer in der Schlange.

Aber nicht nur vor Ort, auch online können Karten gekauft werden. Mehr als 100.000 Song-Contest-Fans aus ganz Europa versuchten am Montag, im Internet Eintrittskarten zu ergattern. Das brachte bereits kurz nach Verkaufsstart die drei Anbieterseiten (Wiener Stadthalle, Ö-Ticket und Wien-Ticket) zum Absturz.

Einige Personen dürften aber doch durchgekommen sein. Die Finalkarten waren bereits nach 20 Minuten ausverkauft. Wer diesmal seine Wunschkarten nicht bekommen hat, der muss sich noch keine Sorgen machen. Es wurde nur ein Viertel der insgesamt 100.000 Karten zum Verkauf freigegeben. Eine weitere Tranche wird es Ende Jänner geben. Darunter werden wieder Finaltickets sein.

Schwarzmarkt

Die Käufer haben noch keine regulären Karten, sondern erst einmal eine Kaufbestätigung erhalten. Das soll den Schwarzmarkt-Handel unterbinden. Trotzdem soll es kurz nach Verkaufsstart die ersten überteuerten Angebote im Internet gegeben haben.

Für die regulären Tickets der insgesamt neun Shows (drei TV-Shows, drei Jury-Shows, drei Family-Shows) gibt es sechs verschiedene Kategorien. Die Preise sind abhängig vom jeweiligen Termin und beginnen bei 14 Euro für eine Family-Show (mit Sichteinschränkung), während eine Karte in der Gold-Kategorie für das Finale auf 390 Euro kommt.

Wer die Show nicht nur im Zuschauersessel miterleben, sondern direkt mitgestalten möchte, der hat noch immer die Möglichkeit, sich als Freiwilliger zu bewerben.

www.songcontest.orf.at

"Eurovision Village" nun fix am Wiener Rathausplatz

Das Fandorf des Eurovision Song Contest (ESC) wird am Wiener Rathausplatz stehen. Der ORF bestätigte am Montagabend den Standort, nachdem zuvor bereits entsprechende Gerüchte aus dem Rathaus verlautet waren. Es seit die "ideale Location, um für Fans, Wienerinnen und Wiener und alle Gäste der Stadt einen lebendigen Ort der Begegnung" zu schaffen, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.

Im sogenannten "Eurovision Village" wird in der Song-Contest-Finalwoche vom 17. bis zum 23. Mai ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten, u.a. werden auch Teilnehmer des europäischen Gesangswettbewerbs in kleinerem Rahmen auftreten. Für Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bildet der Rathausplatz die "perfekte 'Bühne im Herzen der Stadt", um "der Welt zu zeigen, dass in Wien sowohl Tradition als auch Moderne gelebt werden".

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