Wirtschaft atmedia
06/12/2014

Geteilte Vorfreude auf die Fussball-Weltmeisterschaft

atDie mediale und kommerzielle Öffentlichkeit suggeriert, dass ab heute, 12. Juni bis 13. Juli 2014 die gesamte Welt stillstünde wegen der Fussball-Weltmeisterschaft. Und dass die Welt hinter dieser Fussball-Meisterschaft verblassen würde. Hinter all der Euphorie zeigt sich jedoch, dass der Sport-Event uns in zwei Klassen, die Fussball-Fans, die Lauten, und die Fussball-Verweigerer, die Unsichtbaren, trennt. Und Klischees bedient. 60,3 Prozent der Männer in Österreich freuen sich auf die beginnende WM. 39,7 Prozent der Frauen freuen sich dagegen überhaupt nicht.

Diese Vorfreude-Divergenz eruierte das Focus Institut. Insgesamt beläuft sich das Maximum an sich auf die WM Freuenden auf 77 Prozent der in Österreich lebenden Menschen. So Viele freuen "sich zumindest ein wenig". Und so wenige Frauen - 12,8 Prozent - freuen sich sehr auf das Fussball-Nationen-Turnier. 47,4 Prozent "freuen sich ein wenig". Insgesamt freuen sich 60,2 Prozent Frauen. Statistisch auf jeden Fall.

Unter Männer macht dieser Freude-Kreis 93,9 Prozent aus. 47 Prozent dieser Fussball-Fans "wollen zumindest 30" der insgesamt 64 Match-Live-Übertragungen sehen. 17 Prozent wollen alle Spiele sehen. Das wollen auch sechs Prozent Frauen. Hingegen 74 Prozent jener Frauen in Österreich, die Fussball interessiert, wollen "maximal zehn Spiele" im Fernsehen schauen.

Die Nutzung der Match-Übertragungen im Fernsehen verdient aufgrund der Zeitverschiebung Beachtung. 62 Prozent der Männer wollen aufbleiben und Schlafmangel und -entzug in Kauf nehmen, um brasilianische Fussball-Nächte zu erleben. Laut Focus will "rund ein Viertel" Spiele aufzeichnen und zeitverschoben schauen. "Etwas mehr als zehn Prozent" der Männer verzichten auf die Spätspiele. "Ungefähr 20 Prozent der Frauen" leisten Männer dabei Gesellschaft und bleiben wach. Die Mitternachtsspiele sind dagegen für "rund zwei Drittel der Frauen" - wahrscheinlich Mütter, die ihre Kinder morgens zu wecken, zu waschen, zu befrühstücken und in Kindergärten, Schulen, etc. zu schicken und später in ihren Berufsalltag eintauchen zu haben - kein Grund auf Schlaf zu verzichten.

Dazu eine frühere zum Thema WM-Vorfreude von GfK gemachte Erhebung in Ergebnissen:

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