Wirtschaft atmedia
07/03/2013

Freemium ist populärstes Paid-Content-Modell

deDer Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) resümierte am 2. Juli 2012 in Berlin den gegenwärtigen Status der Leistungsstärke von Zeitungen. Darin inkludiert ist die digitale Zwischenbilanz der Branche. Diese betreiben in Summe derzeit 660 Portale, erreichen 29 Millionen regelmäßige Nutzer oder 41 Prozent der Deutschen. Das Apps-Volumen der Zeitungsverlage beläuft sich derzeit auf 450 Angebote und erhöhte sich von Juli 2012 bis jetzt um 125 Stück. Knapp 290 davon sind kostenpflichtig. Mehr als 40 Zeitungstitel weisen eine Paid Content-Bewirtschaftung auf:

Das Freemium ist das bislang am weitest verbreitetste Modell um Online-Vertriebserlöse zu erwirtschaften. Jüngster und markantester Vertreter dieser Content-Monetarisierung ist Bildplus von Springers Bild.de.

Das Metered Model, wie es die NYTimes.com realisierte, mit einer begrenzten Nutzungsmöglicheiten von Inhalten pro Monat, ist bei sieben Zeitungstitel im Einsatz. Diese Modell läuft klar und deutlich auf die Konvertierung von Nutzungsinteressen in Abonnements hinaus.

Rigide Kostenpflicht ohne Kostenlos-Anreize herrscht bei vier Titeln. Und Taz.de setzt auf die Solidarität ihrer Nutzerschaft und deren Freiwilligkeit, bezogene Inhalte auch individuell zu entgelten.

Deutsche Zeitungen mit Paid-Content-Modellen (derzeitige Verbreitung - Quelle: BDZV)Grafik-Quelle: statista
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