Am 27. 3. startet die Serie „Altes Geld“ von David Schalko ("Braunschlag").

© ORF/Superfilm

ORF-Beteiligung
02/27/2015

Flimmit mit neuem Angebot und Design

Video-On-Demand-Anbieter Flimmit startet unter ORF-Beteiligung neu am 16. März. 4000 Filme und Serienfolgen im Angebot.

von Christoph Silber

Der österreichische Video-On-Demand-Anbieter Flimmit startet am 16. März mit einem neuen, größeren Angebot und in einem überarbeiteten, nutzerfreundlicheren Design. "Hochwertige Filme, Serien und Dokumentationen sowie digitale Klassiker aus dem ORF-Archiv bilden das Portfolio und machen Flimmit zum ,Feinkostladen‘ österreichischer und europäischer Film- und Fernsehproduktion", heißt es in einer Einladung zum Launch über die Zielrichtung des VoD-Dienstes.

Verstärkt zur Geltung kommen wird dann, dass der ORF nun bei Flimmit beteiligt ist. "Wir reagieren mit unserem Engagement bei Flimmit auf die Entwicklungen auf dem Markt des nonlinearen Fernsehens. Und wir werden dieses Engagement, wie angekündigt, noch verstärken, so die Wettbewerbsbehörden zustimmen. Diese Prüfungen sind noch am Laufen", erklärt der kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl, gegenüber atmedia.at. Der ORF plant eine Erhöhung seiner Anteile von derzeit 25,1 auf 88 Prozent. Die Beteiligung läuft über die ORF-Töchter Enterprise und ORS.

Mehr Filme

Aufgestockt wird auch das Angebot von bisher 2500 Filmen und Serien – zu zwei Drittel europäischer Herkunft – auf dann 4000. Darunter auch Ware, die für die Ausstrahlung imORFvorgesehen. So ist schon ab 5. 3. die neue Event-Serie "The Team" – gratis – zu sehen. Am 27. 3. startet dann die Serie „Altes Geld“ von David Schalko ("Braunschlag") VoD-Dienst.

"Es ist nicht geplant, jede Neuproduktion zunächst bei Flimmit zu zeigen", betont Grasl. Aber natürlich müsse man gerade zum Start von Flimmit neu auf das Angebot aufmerksam machen. "Da kann der ORF mit herausragenden neuen Produktionen einiges beitragen. Uns sind Raritäten, Klassiker und Erfolgsproduktionen des österreichischen Films besonders wichtig."

Die Präsenz österreichischer (Co-)Produktionen ist mit ein Grund für dasORF-Engagement, wie Grasl erläutert: "Wir brauchen ein Angebot für bezahlte Inhalte und Archiv-Content. Die Konsumenten fragen das zunehmend nach und wir können und wollen uns nicht darauf verlassen, dassNetflixoder Co. das für uns machen. AlsORFmüssen wir darauf drängen, dass wir selbst festlegen können, wo und wie unsere Produktionen zum Publikum kommen und auffindbar bleiben. Das wird von Fall zu Fall entschieden.“

Derzeit kann man bei Flimmit Filme und Serienfolgen leihen und kaufen, es gibt Paket-Angebote, Aktionen und auch Gratisfilme. Künftig soll es zudem Abos geben. Ein Preis steht noch nicht fest.

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