Wirtschaft atmedia
10/11/2012

Digitale Stars, Mainstream und deren Nachzügler

deIn eine "Drei-Klassen-Gesellschaft" teilen OC&C Strategy Consultants Unternehmen auf ihrem Weg durch die Transformation zu einem digitalen, marketing-orientierten Unternehmen ein. Es gibt aus der Sicht des Beratungsunternehmens deshalb Digital Stars, digitalen Mainstream und die digitale Nachhut. Als Mikroskop und Messbecher zur analytischen und methodischen Einteilung von Firmen dient den Beratern der Digital Activity Index. Und dieser ergibt für Deutschland einen Anteil von 13 Prozent Digital Stars. 42 Prozent der deutschen Unternehmen sind digitaler Mainstream und 45 Prozent haben enormen Aufholbedarf und bilden die digitale Nachhut.

Sie unterscheiden sich durch folgende Unterschied in ihrem Digitalisierungsgrad:

Digitale Stars

  • Digital Activity Index: Werte ab 7 aufwärts;
  • Umfassende Präsenzen auf allen digitalen Plattformen;
  • Hoher Innovations- und Professionalisierungsgrad ihrer Auftritte;
  • Nutzungs- und Bekanntheitsgrad der verfügbaren Services und Angebote sind hoch.

Zu diesen Stars zählt OC&C Strategy Consultants Medien- und Telekommunikationsmarken wie Der Spiegel, Bild, Focus, Stern, RTL und ProSieben sowie Vodafone, T-Mobile und O2. Auch im Sport- und Mode-Bereich wurde zeitgemässe Digitalisierung bereits verstanden und in alle Unternehmensprozesse integriert. Diese Unternehmen hätten es am besten verstanden ihre Online- und Mobile-Auftritte in die digitale Lebenswelt einzubetten und in allen denkbaren Richtungen mit digitalen Individuen zu vernetzen und interagierende Bestandteile einer zeitgenösisschen Netzwelt zu sein.

Digitale Stars sind in Social Networks präsent, im E-Commerce tätig und zeigt Videos, etc. Und deren Media-Mix ist ausgeklügelt, komplex und erstreckt sich über Branding-, Performance- sowie Branding-Performance-Media.

Digitaler Mainstream

  • Digital Activity Index: Wertebereich 5 bis/und 6;
  • Unternehmen und Marken sind nur auf gängigen Plattformen vertreten;
  • Nutzungs- und Bekanntheitsgrade bereitstehender und verfügbarer Services und Auftritte sind durchschnittlich;

Digitale Nachhut

  • Digital Activity Index: maximal 4;
  • Unternehmen und Marken sind auf wenigen Plattformen - Online und/oder Mobile - zu finden;
  • Digitalisierung steckt in den Kinderschuhen oder wirkt als ob sie stecken geblieben wäre;
  • Nutzungs- und Bekanntheitsgrad der bisher verfügbaren Services und Auftritte ist niedrig.

Diese beiden Klassen machen, wie das Beratungsunternehmen diagnostiziert, die Mehrheit unter den deutschen Unternehmen und 87 Prozent aus. Was aus dessen Sicht in der Botschaft mündet, dass es "Nach- und Aufholbedarf" gibt.

"Im digitalen Mainstream befinden sich Unternehmen", wie Andreas Buchwaldt, der für diese Bewertung und Analyse zuständige Partner bei OC&C, "die zwar digital aktiv sind aber noch viel Potenzial brach liegen lassen oder verschenken.

Und die digitale Nachhut bilden Betriebe und Firmen, die den Märkten FMCG, Retail sowie Banken und Versicherungen zuzurechnen sind.

"Die Konsumgüter-Industrie kennt die Bedeutung starker Marken eigentlich sehr gut. Die lange Tradition des Sektors, erfolgreiche Marken aufzubauen, spiegelt sich im Digital Acitivity Index jedoch kaum wieder", reflektiert Buchwaldt nach erfolgter Maß-Nahme. Für ihn stellen Coca-Cola und Pampers eine klare Ausnahme unter den digitalisierenden Markenartikel-Konzernen dar. "Ein unterdurchschnittliches digitales Marketing-Engagement nationaler und regionaler deutscher Player senkt das digitale Niveau der FMCG-Branche jedoch drastisch", stellt Buchwaldt dem Markt-Sektor ein wenig zufriendenstellendes Zeugnis aus.

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