"Captain America" weiter an der Spitze der Kinocharts
Das Superhelden-Spektakel "Captain America" hält sich weiter wacker an der Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. "Captain America 2: The Return of The First Avenger" habe in seiner zweiten Woche rund 41,4 Millionen Dollar (etwa 30 Millionen Euro) an den Kinokassen in den USA und Kanada eingespielt und damit den ersten Platz belegt, berichtete der "Hollywood Reporter" am Montag.

© JAY MAIDMENT / MARVEL STUDIOS /Jay Maidment/Marvel Studios

Deutschland
08/29/2013

Der Männer-Sender kommt

Männer bekommen einen neuen Grund, am Sofa zu sitzen: Pro Sieben MAXX startet.

von Philipp Wilhelmer

Väter und Söhne bekommen ab Dienstag neuen Gesprächsstoff. Zumindest wenn sie einen Fernseher haben und in Deutschland leben. Dort will nämlich ProSieben MAXX die Herzen der Kerle auf der Fernsehcouch im Sturm erobern. Die Mischung: Wissen, Action, (neue) Männlichkeit. Der Senderchef dient als eine Art Testimonial für den Sender: René Carl, ein 40-jähriger, sportlicher und – fast logisch – motorradfahrender Vertreter seiner Zielgruppe „ist in seiner Freizeit vor allem draußen anzutreffen“, erfahren wir aus einem eigens produzierten Promotionmagazin.

Er spricht darin von einem „modernen Männerbild“, das ProSieben Maxx pflegen wolle. Sprich: „Die Männer, die wir mit unserem Sender ansprechen wollen, lieben das Abenteuer, übernehmen aber auch gerne Verantwortung für ihre Freunde und Familie.“

In Zahlen bedeutet das: Die Zielgruppe von ProSieben MAXX ist 30 bis 59 Jahre alt, hat sich also vom Partymachen und unsteten Lebenswandel zu neuen Mittelpunkten entfernt. Idealerweise hat der Zuschauer auch noch einen Sohn, den er mit vor den Flatscreen nehmen kann, um sich beispielsweise den Adrenalin-Blockbuster „Captain America – The First Avenger“ zur Eröffnung anzusehen (der Dienstagabendslot bleibt für Blockbuster reserviert).

Der Sender hat für sich auch eine Antwort auf die Streamingkultur gefunden, bei der amerikanische Serien übers Netz geschaut werden, bevor sie mit Verzögerung in deutscher Fassung im TV laufen: Englischsprachige Serien laufen, wenn nötig, im Original mit Untertitel. „Wir können dadurch auch schneller als bisher die Serienhits zeigen“, sagt Carl.

Für den gebildeten Mann von Welt kommt auch Populärwissen nicht zu kurz: Es gibt „Galileo“-Spin-offs und Dokuware von der BBC. Einziger Haken: Vorerst ist der Sender in Österreich nur via Satellit zu empfangen.

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