Dellbruck investiert in Ikangai

König Richard, Pöschl Nicholas, Scherling Christian, Treiber Martin_Ikangai-Gründerteam
Foto: Florian Wieser Richard König, Nicholas Pöschl, Christian Scherling und Martin Treiber, das Gründer-Team von Ikangai und die Macher hinter der App qonnect erhalten Aufbau-Kapital von Martin Platzer und Dellbruck Ventures.

Der österreichische Frühphasen-Investor will am Wachstum der Kundenbindungs-App qonnect partzipieren.

Die Pilotphase von qonnect ist abgeschlossen. Die vom österreichischen Startup Ikangai entwickelte App ist in die Launchphase eingetreten und steht nun in einer aktualisierten Version sowohl Endkonsumenten als auch Unternehmen uneingeschränkt zur Verfügung. Die App dient der zu vertiefenden Beziehung von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu Konsumenten. Das mobile Service kann auch als Customer Relationship Management (CRM)-Plattform verstanden werden. Der jüngste Schritt in den Markt erfolgt unter Beteiligung von Dellbruck Ventures.

Der Frühphasen-Finanzierer, ein Unternehmen von Martin Platzer, beteiligt sich in unbekannter Höhe an Ikangai. Platzer umschreibt seine Beteiligungsstrategie so: "Wir investieren in Menschen mit Talent und Visionskraft". Die Menschen hinter Ikangai und qonnect sind die Gründer Martin Treiber und Christian Scherling sowie die beiden Mitbegründer und CRM-Experten Richard König und Nicholas Pöschl. Treiber und Scherling teilen sich derzeit 60 Prozent der Gesellschaftsanteile. König und Pöschl gehören die weiteren 40 Prozent. Platzer ist sowohl vom Gründerteam als auch von deren Entwicklung überzeugt. "qonnect setzt neue Maßstäbe im mobilen Kundenbeziehungsmanagement", erklärt er und begründet damit gleichzeitig seine Investition.

Ikangai setzt die App qonnect, die es derzeit nur für Apple-Nutzer gibt, in den Konsumenten-Markt ab und gibt Menschen einen QR-Code- und Barcode-Scanner in die Hand, um sich Produkt-Informationen zu holen und um sich mit Marken-Anbietern, Restaurants, Sport-Clubs, etc. zu vernetzen. Das Startup definiert qonnect als "exklusive Informationskanal" ohne Werbe-Müll. Über die App bleiben Konsumenten anonym. Sie holen sich nach dem Pull-Prinzip von den von ihnen bevorzugten Anbietern Neuigkeiten und der Kundenbindung dienende Mehrwert- und Vorteilsservices. Ikangai ist dabei einen Treuepass und Location-based-Kampagnen zu machen.

Die App wurde im ersten Quartal unter Einbeziehung ausgewählter Business-Kunden im Pilotversuch getestet. Der vollständige Marktzugang wird im zweiten Quartal 2015 geöffnet. Laut König, dem für Finanzen verantwortlichen geschäftsführenden Gesellschafter von Ikangai, konnte das Startup bereits "knapp 50 Business-Partner für qonnect gewinnen". Dazu gehören, unter anderen, der Winzer Leo Hillinger und das Portal 90minuten.at.

(atmedia.at / tl ) Erstellt am
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