Das Austria Kiosk, noch komplementär funktionierender Medien-Vertrieb, der künftig den stationären Einzelverkauf von Zeitungen und Magazinen unter Druck bringen könnte (c: apa)
Wirtschaft atmedia
09/19/2012

APA erweitert Kiosk.at-Portfolio

atDie Verlagsgruppe Handelsblatt und die Verlagsgruppe News stellt Titel ihrer Portfolien im digitalen Shop Austria Kiosk ein. Von der Verlagsgruppe News kommen die digitalen Editionen der Magazine Bühne, Xpress, First, News Leben, Gusto, Autorevue, Golfrevue und Yachtrevue hinzu. Die Verlagsgruppe Handelsblatt stellt die Tageszeitung Handelsblatt und das Wochen-Magazin WirtschaftsWoche ein.

Mit diesen Titel steigt die Anzahl dieses Medien-Vertriebsmodells auf 108 Titel an. Dezent beginnt die betreibende APA diesen Point-of-Sale in Kiosk.at umzubenennen und das Austria unter den Tisch fallen zu lassen.

Der Grund dafür kann sein, dass, wie APA-Geschäftsführer Peter Kropsch ankündigt, "noch viele weitere internationale Inhalte, die speziell für den österreichischen Markt von Bedeutung sind" in Kiosk.at eingestellt werden sollen.

Das deutet wiederum darauf hin, dass das Kiosk.at längerfristig Bestehen bleiben wird. Es gibt Medien-Experten, die überzeugt sind, dass ähnliche Kioske von Apple oder Google, die auf Tablets beispielsweise vorinstalliert seien eine weitaus höhere digitale Vertriebseffektivität erzielen als dieses proprietäre Point-of-Sale-Projekt österreichischer Printmedien-Verleger.

Die betreibende APA erweiterte nun auch die Zahlungsmöglichkeiten im Kiosk. Zur Kreditkarten-Zahlung ist nun auch der Medien-Bezug per paybox abzugelten.

Siehe: APA
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