Kanadas Regierungschef Stephen Harper (links) und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso

© Deleted - 1784380

Handelszone
10/18/2013

Abkommen: EU und Kanada öffnen Märkte

Ab 2015 sollen zwischen den beiden Wirtschaftsräumen 99 Prozent der Zölle abegbaut werden.

von Philipp Hacker-Walton

Die EU hat sich nach vier Jahren Verhandlungen mit Kanada auf ein Handelsabkommen geeinigt, mit dem beide Seiten ihre Märkte öffnen. Das Abkommen soll laut Kommission 99 Prozent der Zölle zwischen den beiden Wirtschaftsräumen abschaffen und Bürokratie abbauen. Die Brüsseler Behörde rechnet damit, dass das Handelsvolumen zwischen der Union und Kanada um 23 Prozent (das entspräche 26 Milliarden Euro) steigen wird; die EU-Wirtschaftsleistung könne dadurch um zwölf Milliarden Euro pro Jahr steigen.

„Das ist der größte Deal, den unser Land je gemacht hat“, sagte Kanadas Regierungschef Stephen Harper am Freitag in Brüssel bei seinem Treffen mit Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Die EU ist nach den USA der zweitgrößte Handelspartner Kanadas; das neue Abkommen soll auch die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten reduzieren. Barroso hofft, das Abkommen werde „die Basis sein, um stärker auf dem nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen“. In Kraft treten soll der Deal im Jahr 2015; bis dahin müssen das EU-Parlament und auch die Mitgliedsstaaten ihre Zustimmung geben.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.