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Wirtschaft
11/10/2020

1,5 Prozent mehr Gehalt auch in der IT-Branche

Sozialpartner einigten sich auf neuen Kollektivvertrag. Sorgen wegen Rückgang bei Lehrlingen.

Die 77.000 Angestellten in der heimischen IT-Branche erhalten ab 1. Jänner 2021 wie schon in der Metallbranche und im Handel ein Gehaltsplus von 1,5 Prozent. Darauf einigten sich die Sozialpartner bei den jährlichen Kollektivvetragsverhandlungen, die nach kurzer Zeit abgeschlossen werden konnten. Im Vorjahr wurden die Gehälter in der Branche um 2,3 Prozent angehoben.

Das Gehaltsplus gilt auch für die Lehrlingsentschädigung. Zusätzlich wurde für das erste Halbjahr 2021 die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Evaluierung der KV-Regelungen zum Homeoffice vereinbart.

Von Krise geprägt

Der Verband Österreichischer Software Industrie (VÖSI) zeigte sich in einer Aussendung mit dem Abschluss zufrieden. „Die heurige Verhandlungsrunde war naturgemäß stark von der Krise geprägt, aber wir sind mit den Verhandlungen zum IT-KV und vor allem mit dem raschen Ergebnis durchaus zufrieden“, betonte  VÖSI-Präsident Peter Lieber. "Der Abschluss entspicht ziemlich genau dem, was unsere VÖSI-Mitgliedsunternehmen im Mittel vorgeschlagen haben und ist dementsprechend der aktuellen Marktsituation gut angepasst.“

Zuwenig Lehrlinge

Sorgen bereitet den Branchenvertretern die Entwicklung bei den Lehrlingszahlen. Laut WKO Statistik ging die Zahl der Lehrlinge in den IT-Dienstleistungsbetrieben trotz diverser Kampagnen nach zwei Wachstumsjahren im Jahr 2019 von 726 auf 690 zurück.

 

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