Young businesswoman in sunny meadow nature office relaxing behind table

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Studie der WK OÖ
02/19/2013

15 Arbeitstage gehen für Privates drauf

Die WK OÖ belegt mit einer Studie: Ein Viertel der Arbeitszeit wird nicht gearbeitet.

Da mal schnell die privaten E-Mails checken, hier noch das lustige Video anschauen, das die Freunde auf Facebook gepostet haben und dazwischen noch eine Zigarette rauchen...

Laut einer IMAS-Studie, die für die Wirtschaftskammer Oberösterreich durchgeführt wurde, wenden Arbeitnehmer in Österreich für private Tätigkeiten während der Arbeitszeit 14,5 Arbeitstage im Jahr auf.

"Die Mitarbeiter sind zwar fleißig und engagiert, aber zu wenige Stunden an ihrem Arbeitsplatz produktiv tätig", so das Resümee des Auftraggebers der Studie.

Die WK OÖ listet in ihrer Aussendung neben diesen privaten Tätigkeiten noch weitere "bezahlte dienstliche Ausfallszeiten" auf: 25 Tage Urlaub im Jahr, gesetzliche Feiertage im Ausmaß von 13 Tagen, durchschnittlicher Krankenstand (eines unselbstständig Erwerbstätigen in OÖ) in Höhe von 13,5 Tagen und sonstige bezahlte Freistellungen (Arztbesuche, Umzug,...) von 2,8 Arbeitstagen.

International "überaus niedriger Wert"

"Zählt man die bezahlten Dienstverhinderungen zusammen und setzt sie in Relation zu einer Jahresarbeitszeit von 260 Tagen, bedeutet das, dass 26,5 Prozent der Arbeitszeit zwar vom Dienstgeber bezahlt werden, dafür aber keine unmittelbare Gegenleistung des Dienstnehmers erfolgt", kritisiert WKOÖ-Chef Rudolf Trauner. Die Netto-Arbeitszeit liege bei 73,5 Prozent, das sei im internationalen Vergleich ein "überaus niedriger Wert".

Um die Netto-Arbeitszeit zu erhöhen, fordert die WK unter anderem, den ersten Krankenstandstag nicht zu bezahlen. Zudem soll sich der Dienstnehmer an der Entgeltfortzahlung beteiligen, sofern ein Freizeitunfall vorliegt. (Alle Forderungen der WK OÖ)

Privates am Arbeitsplatz

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