Spitzenposition: Exzellenz durch Wissen

Spitzenposition: Exzellenz durch Wissen
Wiens Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen tragen nicht nur zu wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen bei, sondern auch zum Gemeinwohl der ganzen Stadt – einst und heute.

Sigmund Freud, Vater der Psychoanalyse, studierte, forschte und arbeitete im Wien des vorigen Jahrhunderts. Die Meteorologin und Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb oder der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Anton Zeilinger tun das heute mit großem Erfolg und unter internationaler Anerkennung. Sie kamen und kommen zu exzellenten Ergebnissen und wertvollen Erkenntnissen, die auch künftige Generationen beeinflussen werden. Oder die junge Shqiponja Ahmetaj, die sich am Institute for Logic and Computation der Technischen Universität Wien praxisorientiert mit theoretischen Grundlagen zur automatischen Sicherstellung der Datenqualität im Web befasst. Die genannten Wissenschafter*innen sollen stellvertretend für die klugen Köpfe stehen, die in Wien an Universitäten, Hochschulen und Instituten forschen und die Menschheit voran bringen. Die entsprechenden Wiener Institutionen sind weit über die Grenzen des Landes für ihr beispielloses Angebot und herausragende Lehre bekannt.

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Studienabschlüsse wurden 2021/2022 an Wiens Hochschulen verzeichnet

Tradition & Innovation

Die Wiener Universitäten und Hochschulen sind nicht nur historisch gesehen von Bedeutung. Die Universität Wien ist die älteste im deutschsprachigen Raum und seit Jahrhunderten bedeutend in der Vermittlung von Wissen. Heute kann die Stadt stolz auf eine weitere Rekordzahl verweisen: Gemeinsam mit Berlin ist Wien die größte Hochschulstadt im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus wird der Lehre ein exzellentes Zeugnis ausgestellt: Viele der in Wien ansässigen Universitäten und Hochschulen rangieren aufgrund ihrer hohen Qualität in internationalen Rankings auf Spitzenplätzen.

Die öffentlichen Universitäten, die seit einigen Jahren durch die Privatuniversitäten, Hochschulen, Fachhochschulen sowie weiteren Studienangeboten ergänzt werden, legen den Grundstein für eine gebildete Gesellschaft, die eine notwendige Bedingung für eine florierende, innovative Volkswirtschaft darstellt. In ihrer Funktion tragen sie grundlegend zur Erhöhung des Bildungsstandes der Bevölkerung bei. Darüber hinaus ziehen sie international renommierte Spitzenforscher*innen und Forschungsinstitute jeglicher Disziplinen an. Und so wird Wien durch die Hochschulen zu einem attraktiven Forschungsstandort: Heute sind in der Bundeshauptstadt 26 Hochschulen, mehr als

180 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und über 900 forschungstreibende Unternehmen zu finden.

Tragende Rolle

Somit leistet die vielfältige Hochschullandschaft Wiens einen wesentlichen Beitrag zur fortschrittlichen Entwicklung der Stadt. Hier werden künftige Spitzenarbeitskräfte ausgebildet, darüber hinaus kann die Industrie und der Dienstleistungssektor die Erkenntnisse und Innovationen, die in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen erforscht und erarbeitet werden, aufgreifen. Diese Wissensbasis aus der Grundlagenforschung und in weiterer Folge aus der angewandten Forschung sowie deren Umsetzung stellen für die Unternehmen am Standort Wien einen unverzichtbaren Innovationsfaktor dar – denn herausragende Forschungsleistungen schaffen ein Umfeld für neue Technologien und digitale Innovationen und begünstigen somit einen wachsenden Wirtschaftsstandort.

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Lehrende unterrichten an Wiens Hochschulen

Antworten finden

Wie wichtig die Hochschulstadt Wien für die Gesellschaft ist, zeigt sich auch noch an einem anderen Beispiel. Die Lehre verschließt nicht die Augen vor den großen Herausforderungen der Zeit. Sowohl die Wissenschafter*innen als auch die Studierenden der Wiener Hochschulen tragen auf unterschiedliche Weise dazu bei, Lösungsansätze für die brennenden Fragen der Gesellschaft zu finden – sei es beim Klimaschutz, im Bereich Life Science oder im Umgang mit der zunehmenden Digitalisierung und dem Umgang und der Nutzung von Künstlicher Intelligenz.

Wien setzt also intensiv auf Forschung, Innovation und Digitalisierung, wobei die Bundeshauptstadt auch den Anspruch hat, die „Digitalisierungshauptstadt Europas“ zu werden. Um die herausragende Stellung Wiens als Forschungs- und Wissenschaftsstandort zu halten und zu forcieren, unternimmt die Stadt viele Anstrengungen: Neben dem Hochschulabkommen (siehe Kasten unten) fördert die Stadt Forschung und unterstützt gezielt Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen. Denn so sind die Weichen dafür gelegt, dass Wien auch in Zukunft das ist, wofür es jetzt schon bekannt ist: eine lebenswerte Stadt.