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Franz Scheriau: Der letzte Fährkapitän kämpft um seine Zukunft

Seit Jahrzehnten gehört Franz Scheriau zum Wiener Donauufer. Mit seiner Fähre brachte der Kapitän Fahrgäste zwischen Donaulände und Donauinsel ans andere Ufer. Doch nun droht das Ende des Fährbetriebs.

Seit Jahrzehnten prägt Franz Scheriau das Wiener Donauufer. Mit seinen Schiffen und seiner Fähre transportierte er Fahrgäste zwischen Donaulände und Donauinsel und wurde dabei zu einer bekannten Figur an der Donau. Doch nun steht sein Fährbetrieb vor einer ungewissen Zukunft.

Die Wasserstraßengesellschaft viadonau verlängert den Vertrag für die Anlegestelle auf der Donauinsel nicht mehr. Gleichzeitig schwelt seit Jahren ein Konflikt mit Behörden über Liegeplätze, Genehmigungen und Versicherungen. Für Scheriau könnte das Aus der Anlegestelle weitreichende Folgen haben – bis hin zur Frage, wo seine Schiffe künftig überhaupt noch liegen können.

KURIER hat den Kapitän besucht und mit ihm über sein Leben auf der Donau, die aktuellen Schwierigkeiten und die Zukunft seines Fährbetriebs gesprochen. Eine Reportage über einen Mann, der seit Jahrzehnten mit der Donau verbunden ist – und dessen Geschichte nun an einem Wendepunkt steht.

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