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Bauwirtschaft
06/27/2014

Bauwirtschaft hilft in Südosteuropa

Nach der akuten Nothilfe folgt der nachhaltige Wiederaufbau

Unmittelbar nach der Flutkatastrophe in Serbien, Bosnien und Kroatien haben österreichische Bauunternehmen rasch Soforthilfe organisiert.

Die Baufirmen sind mit Firmenstandorten in den betroffenen Ländern vertreten und die Familien vieler Mitarbeiter kommen aus den verwüsteten Regionen. Im Bewusstsein dieser sozialen Verantwortung und als Zeichen der Solidarität war es auch selbstverständlich sich als Bauwirtschaft am nachhaltigen Wiederaufbau zu beteiligen.

Der Fachverband der Bauindustrie, die Bundesinnung Bau, die Bauinnung Wien sowie die Gewerkschaft BAU-HOLZ haben sich spontan entschlossen mit Bausteinen sowie mit Know-How die Aktion von KURIER AID AUSTRIA (KAA) zu unterstützen.

Die Bau-Sozialpartner waren schon bei der Tsunami-Wiederaufbauhilfe vor 10 Jahren in Sri Lanka KAA-Partner der ersten Stunde. Letztendlich wurden damals 700 Häuser errichtet und wichtige Infrastruktureinrichtungen geschaffen.

Fachverbandsobmann Dr. Hans Peter Haselsteiner, Bundesinnungsmeister Ing. Hans-Werner Frömmel, Landesinnungsmeister Dr. Rainer Pawlick und der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz NR Beppo Muchitsch waren sich einig, dass des notwendig ist, professionell organisierte Projekte zu unterstützen. Durch die vor Ort präsenten Partner Rotes Kreuz und Caritas ist gewährleistet, dass die Hilfe verlässlich dort ankommt, wo sie am nötigsten und sinnvollsten ist. Wichtig ist, dass die Geschädigten vor dem Winter ein Dach über dem Kopf haben und für die wichtigsten Grundbedürfnisse gesorgt ist. Vor allem soll bei baulichen Maßnahmen ein besonderes Augenmerk auch auf die dauerhafte Prävention von Katastrophenschäden gelegt werden.
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