maschek: Kasperliade

Bei den bösen Satiren durch den Kakao gezogen wird wieder die allzumenschliche österreichische Politprominenz.

Nr. 66. mascheks Puppenshow begann 2006 als schräge Regierungssoap "Bei Schüssels". Die 3. Auflage spielt "Bei Faymann".

Politik im Spott-Light zwischen Satire und Blödelhumor. Kasperltheater für Erwachsene. Im Jahr 2007 unternahmen Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel, landauf, landab bekannt als maschek, ihren ersten Ausflug in die Räumlichkeiten von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer.

Jetzt amtiert die Politpuppenregierung wieder.
Diesmal in der Portierloge der "Kronen Zeitung". Und die wirklich Mächtigen im Land sind ein Hund namens Cato, der ein Krönchen am Halsband trägt, und ein Herr namens Konrad.

Kanzler als Kasperl

Bei den bösen Satiren durch den Kakao gezogen wird wieder die allzumenschliche österreichische Politprominenz. Bei den bösen Satiren durch den Kakao gezogen wird wieder die allzumenschliche österreichische Politprominenz.

Es ist eine Farce im besten Volkstheater-Stil. Es ist Kasperltheater pur. Und das hat als Kunstform, weil turbulent, skurril, überzeichnet und surreal, höchsten Unterhaltungswert.

Nach Wolfgang Schüssel und Alfred Gusenbauer feiert nun Werner Faymann sein Bühnendebüt als kichernder Puppenkanzler - entworfen vom Karikaturisten Gerhard Haderer, gebaut von Brigitte Schneider, bewegt vom "Original Wiener Praterkasperl" und mit markanter Stimme ausgestattet vom Künstlertrio maschek.

Bei den bösen Satiren durch den Kakao gezogen wird wieder die allzumenschliche österreichische Politprominenz von Josef und Erwin Pröll bis Michael Häupl und Heinz Fischer.

Ihren Auftritt im Polit-Kasperltheater der heimischen Regierungsmarionetten haben internationale Gäste wie der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der sich bei Innenministerin Maria Fekter Ezzes für die Installation eines Medienmonopols "à la Autrichienne" holen will, und Papst Benedikt XVI.

Puppet-Show

Persönliche Eitelkeiten, dreiste Verhaberungen, verschlagene Machterhaltungsstrategien und galoppierende Inkompetenzen beherrschen die grelle Satire.

Im Gegensatz zu maschek.redet.drüber, wobei das Trio filmisches Fundmaterial vom Papst-Besuch in Österreich bis zu einer Kirschen-Delegation bei Heinz Fischer live synchronisiert und den Protagonisten auf dem Bildschirm neue Worte in den Mund legt, basiert der "Kasperl" auf einem von Peter Hörmanseder verfassten Skript.

Die Idee, das Stimmimitationstalent von maschek mit dem Alt-Wiener Kasperltheater zu kombinieren, hatte Rabenhof-Chef Thomas Gratzer: "Der Kasperl war ja ursprünglich für die Erwachsenen gedacht; erst die Nazis haben diese Form des Puppentheaters auf die Kinderschiene gesetzt."

(kurier) Erstellt am
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