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Nachgefragt
04/23/2016

Welche Sonnenbrille passt zu Ihrer Gesichtsform?

Eine Trend-Expertin verrät, welches Gestell passt – und welches unvorteilhaft wirkt.

von Maria Zelenko

Sobald das winterliche Schmuddel-Wetter von Sonnenstrahlen abgelöst wird, startet die Sonnenbrillen-Saison. Doch welches Modell ist das richtige? Ob runde Gläser, Pilotenform oder doch der Cateye-Look – der KURIER hat bei "Mister Spex"-Trend-Expertin Rosemarie Scherer nachgefragt, welches Gestell zu welcher Gesichtsform passt.

Ovales Gesicht

Hier bilden die Wangenknochen die breiteste Stelle des Gesichts. Kinn und Stirn sind gleichmäßig schmal und sanft abgerundet. Man kann gut mit verschieden Formen experimentieren und fast nichts falsch machen. "Bei der Wahl einer Sonnenbrille kommt es darauf an, welcher Effekt erzielt werden soll", weiß Scherer. "Dunkle Oversize-Fassungen sorgen beispielsweise für markante Akzente, während runde Gläser dem Gesicht einen weicheren Ausdruck verleihen."

Lieber nicht: Schmale Fassungen oder zu kleine Gläser sind bei ovalen Gesichtsformen nicht die beste Wahl. Sie strecken das Gesicht optisch und lassen es somit länger wirken.

Rundes Gesicht

Bei runden Gesichtern sind die Wangen etwas voller und breiter als die Stirn und das Kinn. Die fast kreisrunde Form – ohne harte Kanten oder Linien – lässt das Gesicht etwas kürzer wirken. "Hier sind rechteckige oder asymmetrische Brillenformen ideal", sagt die Expertin. "Sie strecken das Gesicht optisch und geben ihm Kontur." Ebenfalls geeignet sind Wayfarer- oder Browline-Modelle, die den oberen Teil des Gesichts betonen. Ratsam sind auch dezente Fassungen, da sie das Gesicht schmaler wirken lassen.

Lieber nicht: Unvorteilhaft sind hingegen Brillen, die die runde Gesichtsform noch verstärken. Extrem auffällige Fassungen mit runden Gläsern sollten daher vermieden werden.

Herzförmiges Gesicht

Dieses ist an einer breiteren Stirn und einem schmalen Kinn zu erkennen. Hier passen Rahmen, die sich gut in den unteren Teil des Gesichts einfügen und nach oben hin etwas breiter werden, wie es zum Beispiel bei Pilotenbrillen oder Schmetterlingsformen der Fall ist. Auch ovale Sonnenbrillen oder Modelle mit abgerundeten Rändern schmeicheln dieser Gesichtsform. Sie lassen das Kinn weniger spitz und die Stirn nicht so flächig wirken.

Lieber nicht: "Bei einem herzförmigen Gesicht rate ich von XXL-Modellen, die über das Gesicht hinausragen, und von besonders breiten Rahmen ab. Sie lassen den Kopf insgesamt breiter wirken, als er eigentlich ist“, sagt Scherer. Vermeiden Sie Sonnenbrillen mit auffälligen, ausladenden Bügeln.

Eckiges Gesicht

Eckige Gesichter haben etwa gleich breite Stirn- und Kinnpartien. Aufgrund der geraden Seiten und harten Konturen wirken sie oft sehr markant. Hier empfiehlt sich der Griff zu ovalen oder runden Fassungen, die die Gesichtszüge weicher aussehen lassen. Auch Cat-Eye-Modelle passen gut und lenken von den kantigen Gesichtszügen ab, da sie die Strecke zwischen Stirn und Kinn optisch unterbrechen.

Lieber nicht: "Hier rate ich von sehr breiten und eckigen Brillen ab. Sie betonen die flächige Form zusätzlich."