Style
22.05.2018

Warum Meghans Brautkleid jetzt für Diskussionen sorgt

Die Geister scheiden sich an der modischen Auswahl der frischgebackenen Herzogin.

Monatelang wurde spekuliert und geraten - das Geheimnis am Samstag endlich gelüftet. Meghan Markle entschied sich für die Hochzeitszeremonie für eine Kreation des Modehauses Givenchy, ein Unternehmen, auf welches niemand getippt hatte. Mit der Chefdesignerin Clare Waight Keller arbeitete die 36-Jährige seit Anfang des Jahres eng zusammen, wie das britische Königshaus in einer offiziellen Aussendung verriet.

"Enttäuschend"

Es wurde ein minimalistisches Kleid mit dreiviertellangen Ärmeln, bei dem komplett auf Spitze verzichtet und die Schultern mit einem U-Boot-Ausschnitt betont wurden. Dazu trug Markle eine Tiara, die ihr die Queen für die Hochzeit borgte, an der ein fünf Meter langer Seidenschleier befestigt war.

Die Fotos des Couture-Kleides gingen innerhalb von Sekunden um die Welt. Die Kreation, die mit gerade einmal sechs kaum sichtbaren Nähten auskam, wurde von vielen als die perfekte Wahl gelobt. Clare Waight Keller sei die ideale Person, um die frischgebackene Herzogin von Sussex einzukleiden. Keller ist die erste Frau an der Spitze des französischen Modehauses, welches bereits Größen wie Jackie Kennedy und Grace Kelly einkleidete - und eine Britin. Sie sei die ideale Symbiose aus Feminismus und ihrer neuen Heimat Großbritannien.

Doch nicht alle konnten dem Entwurf etwas abgewinnen. "Dieses Kleid ist enttäuschend", schrieb ein Twitter-User. "Der Schleier ist zu lang und das Make-up nicht existent."

Viele andere kritisierten die Passform der Kleides. Sowohl im Brustbereich als auch an den Armen lag das Brautkleid nicht eng an und wirkte dadurch, als ob Markle in den Tagen vor der Trauung abgenommen hätte und das Outfit nicht noch einmal von den Schneidern angepasst wurde. Selbst Katy Perry, die zu Gast in einer TV-Show war, meinte: "Ich hätte noch ein Fitting gemacht." Einige Fans waren hingegen enttäuscht, dass die Kreation so schlicht war.

Für deutlich positivere Reaktionen sorgte das zweite Kleid, in welches Meghan Markle für die anschließenden Feierlichkeiten schlüpfte. Das hochgeschlossene ärmellose Kleid stammte von Stella McCartney. Dazu trug die Ehefrau von Prinz Harry einen großen Aquamarin-Ring, der einst seiner Mutter Prinzessin Diana gehört hatte.