Style
07.06.2018

Nach Beschwerden: H&M ändert seine Größenangaben

In Großbritannien hatten sich immer mehr Kundinnen über die verhältnismäßig kleinen Konfektionsgrößen geärgert.

Einkaufen kann ein frustrierendes Erlebnis sein, vor allem wenn man partout nicht in Kleidungsstücke in der eigenen Konfektionsgröße passt. So erging es in den vergangenen Jahren zahlreichen H&M-Kundinnen, die sich über die verhältnismäßig eng sitzende Mode ärgern mussten. In den sozialen Medien wurden wütende Postings mit Schnappschüssen aus der Umkleidekabine geteilt, die zeigten, dass die schwedische Modekette im Vergleich zu anderen Marken deutlich kleiner ausfiel - und sie beispielsweise statt einer Größe 36 eine 40 kaufen mussten.

Falsch umgerechnet

"Ich finde es einfach enttäuschend, dass bei H&M die Größen so stark variierten", sagte Kundin Samantha Bell in einem Interview mit The Independent, nachdem sie sich auf Twitter mit Fotos von H&M-Hosen beschwert hatte.

Nun hat H&M bekanntgegeben, dass die Größenangaben in Großbritannien angepasst werden. Der Grund für die Probleme ist kein schlechter Schnitt, sondern die Art und Weise, wie europäische Größen in britische umgerechnet werden. Während die Größe UK 12 einer europäischen 40 entspricht, hat das skandinavische Unternehmen seine Stücke mit 38 gekennzeichnet. Künftig wird beispielsweise ein Kleid, welches früher als UK 12 angegeben wurde, als UK 10 deklariert.