Style
25.04.2017

Ivankas Mode heimlich unter neuem Namen verkauft

Nach den zahlreichen Negativ-Schlagzeilen wurde die Mode von Ivanka Trump zum Ladenhüter - und nun mit neuem Etikett in die Läden gehängt.

Was tut man mit Kleidung, die keiner mehr haben will? Im Falle der Firma G-III, die die Rechte an Ivanka Trumps Modelabel besitzt, einfach ein neues Etikett anbringen. Wie das Branchenmagazin Business of Fashion herausfand, wurden die Kleidungsstücke mit einem neuen Etikett versehen und an die Billigmode-Kette Stein Mart verkauft. Aus "Ivanka Trump" wurde kurzerhand "Adrienne Vittadini Studio".

Unabsichtlich falsch etikettiert?

Gegenüber Business of Fashion bestätigte das Unternehmen das Vorgehen, der Weiterverkauf sei jedoch ohne Zustimmung der Firmenleitung von Ivanka Trump getätigt worden. "G-III übernimmt die Verantwortung, diese Angelegenheit zu lösen, welches ohne das Wissen und die Zustimmung der Ivanka Trump-Organisation aufgetreten ist", sgate ein Sprecher gegenüber dem Magazin. Es ist nicht bekannt, ob die Kleidung auch an andere Modeketten verkauft wurde.

Der Sprecher betonte, dass man bereits damit begonnen habe, alle unabsichtlich falsch etikettierten Kleidungsstücke aus den Regalen zu entfernen. Denn die Marke Ivanka Trump würde laut G-III weiterhin stark wachsen. Wie konnte so ein "Missgeschick" dann überhaupt passieren? Seitdem Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, haben mehrere nahmhafte Kaufhäuser,

darunter Nordstrom
, Ivankas Mode aus dem Sortiment genommen. Man könnte meinen, dass der Produkt-Überschuss mit der Umbenennung unbemerkt an die Frau gebracht werden sollte. G-III hat dies jedoch nicht bestätigt.