Style
03.07.2018

Chanel-Show: Lagerfeld erfindet die Tweed-Jacke neu

Wie man Klassikern einen modernen Twist verleiht, weiß keiner so gut, wie der deutsche Modemacher.

Bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein machte Karl Lagerfeld am Dienstag Lust auf Herbstmode. Der Modemacher hatte zur Präsentation der Haute-Couture-Kollektion in seiner Stamm-Location, dem Pariser Grand Palais, geladen. Wie man die gut betuchte Kundschaft aus Asien und Russland, die in der ersten Reihe Platz nahm, bei Kauflaune hält, weiß der Hamburger. Der Chanel-Chefdesigner beherrscht es wie kaum ein anderer, Klassikern immer wieder neues Leben einzuhauchen. Für die Herbst/Winter 2018-Saison erfand Lagerfeld die legendäre Tweed-Jacke neu - indem er die Ärmel mit langen Reißverschlüssen versah.

Auf dem Laufsteg wurden diese bis über den Ellbogen aufgemacht und teilweise mit extralangen Handschuhen kombiniert. Letzteres natürlich in Lagerfelds Lieblings-Version aus Leder und fingerlos.

Neben den Jacken wurden auch Mäntel und Woll-Sakkos mit dem neuen Extra versehen. Passend dazu werden der Chanel-Kundin im Herbst auch Röcke mit hohen Beinschlitzen angeboten.

Haar-Stylist Sam McKnight war der kreative Kopf hinter den Tollen im Rockabilly Chic, um das Make-up kümmerte sich Tom Pecheux, der die Augenlider in rauchige Nuancen tauchte und die Unterlider mit Glitzerpartikeln in Gold betonte.