© The Real Life Guys/Youtube/Screenshot

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04/14/2021

Youtube-Star Philipp Mickenbecker: Keine Hoffnung auf Heilung mehr

Vor über einem halben Jahr erfuhr der deutsche Youtube-Star Philipp Mickenbecker, dass er zum dritten Mal an Krebs erkrankt ist. "Behandlungsmethoden gibt es für mich nicht mehr", erklärt er nun.

Vergangenen Herbst hatte der deutsche Youtuber Philipp Mickenbecker gegenüber seinen 1,33 Millionen Abonnenten bekannt gegeben, dass er wieder an Krebs erkrankt ist. Der 23-Jährige leidet an Lymphdrüsenkrebs, die Krankheit ist bis ins Endstadium fortgeschritten.

"Behandlungsmethoden gibt es für mich nicht mehr"

Gegenüber der Bild-Zeitung hat der Youtuber, der zusammen mit seinem Zwillingsbruder den Channel "Real Life Guys" betreibt, nun ein Update zu seinem gesundheitlichen Zustand gegeben. "Medizinisch gesehen sieht es mega schlecht für mich aus. Behandlungsmethoden gibt es für mich nicht mehr", so der junge Mann, der Ende Juni seinen 24 Geburtstag feiert.

Ob er seinen Geburtstag noch erleben wird, darüber wollen Ärzte keine Prognose abgeben. Diese "halten sich inzwischen zurück, hatten mich schon vor einem halben Jahr aufgegeben", erklärt Mickenbecker, dem seine Erkrankung zunehmend zu schaffen macht.

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Der Krebs hat ein Loch in den Brustkorb des Youtube-Stars gefressen. "Der Tumor drückt sich von unten nach oben, die Haut stirbt regelrecht ab", erklärt Mickenbecker gegenüber der Bild. Er leide unter Atemnot und nächtlichem Schwitzen.

Vertrauen auf Jesus

Sein Lebenswille bleibt aber weiterhin ungebrochen. "Hoffnung und Halt gibt mir mein Glaube. Ich vertraue auf Jesus", sagt der aus einem christlichen Elternhaus stammende junge Mann.

Zwei Mal hat Mickenbecker in der Vergangenheit die Krankheit schon besiegt. Bis er erneut Schmerzen in der Brust bemerkt habe. Im Oktober vergangenen Jahres hatte der Youtube-Star bekannt gegeben, erneut an Krebs erkrankt zu sein. Schon damals waren die Prognosen düster.

"Die Sache ist, dass das jetzt für drei Jahre wirklich kein Thema mehr war. Jetzt habe ich ungefähr vor zwei Monaten gemerkt, dass irgendwas in meiner Brust nicht stimmt und hab dann auch immer mehr Schmerzen bekommen", hatte der deutsche Youtuber vergangenen Herbst erklärt. 

Erst vor wenigen Wochen hatte der Youtuber seinen Fans in einem seiner Videos ein Update zu seinem gesundheitlichen Zustand gegeben: "Medizinisch gesehen sieht es gar nicht gut aus", verriet Mickenberger. "Der Tumor ist ziemlich gewachsen."

Inzwischen hat sich die Situation noch weiter verschlechtert. "Mittlerweile können mir die Ärzte nicht mehr helfen", sagte Mickenbecker kürtlich in der NDR-Talkshow "Talk am Dienstag". Er habe nur noch Tage oder Monate zu leben.

Eine mögliche Chemotherapie hatte Mickenbecker bereits bei seiner zweiten Erkrankung abgelehnt. Damals hatte sich sein Zustand wie durch ein Wunder wieder verbessert und der "Real Life Guys"-Star wurde wieder gesund.

The "Real Life Guys" ist ein deutscher Youtube-Kanal, der von den Zwillingen Johannes und Philipp Mickenbecker betrieben wird. Auf diesem Kanal laden sie regelmäßig Videos mit Do-it-yourself-Projekten hoch und begeistern mit kreativen und außergewöhnlichen Ideen.

Nach wie vor widmet er sich seinem Youtube-Projekt. Es sei ihm wichtig, seine Routine beizubehalten. Das sei besser, als zu Hause in einem Loch zu sitzen, erzählte er in der NDR-Talkshow. Man könne mit schweren Sachen besser umgehen und diese verarbeiten, indem man einen Sinn darin sieht. Indem er das Thema auf seiner Plattform thematisiert, hoffe er, anderen Menschen zu helfen.

Immer wieder betont er, dass sein Glaube ihm helfe, stark zu bleuben. "Ich sterbe nicht dann, wann es ein Arzt mir sagt, sondern wenn Gott es will", ist sich der Youtube-Star sicher. Seinen Glauben an Wunder gibt er nicht auf. In seinem Buch "Meine Real Life Story und die Sache mit Gott" hatte Mickenbecker bereits über seine Erfahrungen während seiner letzten Diagnose erzählt.

"Nach allem, was ich in letzter Zeit erlebt habe, glaube ich nicht mehr ganz an Zufälle. Ich glaube, dass es wirklich jemanden gibt, der einen Plan mit mir und mit meinem Leben hat. Und das gibt mir so eine unglaubliche Hoffnung, dass ich mir jetzt gar keine Sorgen machen muss und auch gar keine richtige Angst habe", hatte er noch im Oktober erzählt.

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