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Sohn Brooklyn kontrolliert? Victoria Beckham bricht ihr Schweigen

Der Streit innerhalb der Beckham-Familie sorgte für jede Menge Schlagzeilen. Nun bricht die britische Modemacherin ihr Schweigen.
Victoria Beckham trägt einen weißen Hosenanzug und einen passenden Blazer.

Schon lange hing der Haussegen im britischen Beckham-Clan schief, bevor Brooklyn Beckham zu Beginn dieses Jahres gegen seine Eltern öffentlich Vorwürfe erhob. Der Promi-Spross warf seiner Mutter Victoria und seinem Vater David Beckham vor, ihn sein Leben lang kontrolliert zu haben und die "Marke Beckham" vor Familienidylle zu stellen. Auch, wenn man darunter leiden würde, gehe es seinen Eltern nur darum, in der Öffentlichkeit ein perfektes Familienbild zu inszenieren, klagte er an. Man würde auch vor Lügen nicht zurückschrecken, auch dann, wenn "unschuldige Leute" dran glauben müssten, so Brooklyn unter anderem in seinem ausführlichen Instagram-Beitrag. Seine bittere Conclusio: "Ich habe nicht vor, mich mit meiner Familie zu versöhnen." (dazu mehr). 

Streit mit Brooklyn: Victoria Beckham bricht ihr Schweigen

David und Victoria Beckham haben bisher geschwiegen - auch wenn Insider behauptet hatten, es sei vor allem Brooklyns Mutter, welcher die Anschuldigungen schwer zusetzen würden. 

Nun hat sich diese erstmals persönlich ihre Sicht der Dinge erläutert. Auch wenn sie ihren ältesten Sohn nicht direkt nannte, wird das Interview als indirekte Stellungnahme zu den Anschuldigungen gedeutet. 

Victoria verteidigt "Marke Beckham"

In Emma Gredes Podcast "Aspire" erklärte die 52-Jährige, der Aufbau ihres Mode-Imperiums, bekannt als "Marke Beckham", sei "nie ihre Absicht" gewesen. 

Während des Interviews fragte Unternehmerin Gredes die britische Fashiondesignerin, wie sie entscheide, was "privat" bleibe und was zur Marke Beckham gehöre. Eine Frage, die durchaus als Anspielung auf Brooklyns Anschuldigungen gewertet werden kann. Dieser hatte behauptet: Egal, ob es sich um Postings in sozialen Medien, um Veranstaltungen oder auch familiäre Events handelte – Victoria und David hätten stets alles getan, um "die Narrative" über sie und ihre Kinder zu "kontrollieren". Er sei mit "überwältigenden Angstzuständen" aufgewachsen.

Victoria Beckham: "Immer versucht, Kinder zu beschützen"

Victoria Beckham selbst zeichnete ein wesentlich ungezwungeneres Bild von ihren geschäftlichen Interessen. "Als David und ich uns kennenlernten, war es nie unsere Absicht, eine Marke zu gründen", erklärte das ehemalige Spice Girl im Podcast, der diese Woche veröffentlicht wurde. "Alle reden von der Marke Beckham – das hat sich ganz natürlich entwickelt."

Trotz ihres wachsenden Erfolgs hätten sie und ihr Mann sich stets auf ihre jeweiligen Projekte konzentriert. David arbeitete an Inter Miami, während sie ihr Mode- und Kosmetikimperium aufbaute. Dazu die vierfache Mutter: "Wir haben keine gemeinsamen Verträge. David macht sein Ding, ich mache meins."

Hier können Sie den ganzen Podcast anhören: 

"So war es schon immer. Wir haben sehr unterschiedliche Interessen. Ich glaube, es war die Öffentlichkeit, die so viel über die Marke Beckham gesprochen hat, aber so haben wir das nie gesehen. Wir machen einfach unser Ding", fuhr Victoria fort, bevor sie auch ihr Leben als prominente Mutter thematisierte. 

Sie räumte ein, dass ihre Kinder den Druck, in der Öffentlichkeit aufzuwachsen, sicherlich gespürt haben müssen. Dennoch sei die Sicherheit ihrer Kinder ihr immer wichtig gewesen, betonte die Britin. Als Mutter sei sie "nie aufdringlich" gewesen.

"Unsere Kinder hatten eine ganz andere Erziehung als David und ich, und ich denke, die Welt hat sich seit ihrer Kindheit stark verändert. Wir haben immer versucht, die Kinder so gut wie möglich zu beschützen, und wir standen uns immer sehr nahe", betonte die Modemacherin - ohne dabei auf den Streit mit ihrem ältesten Sohn einzugehen. 

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