Verzögerung: Erscheinungstermin von Harrys Memoiren soll feststehen

Die Memoiren von Prinz Harry sollen nicht wie geplant im Herbst erscheinen.

Prinz Harrys lang erwartete Memoiren scheinen endlich ein Erscheinungsdatum zu haben. Auf den Markt kommen soll das Buch über das Leben des Herzogs von Sussex aber nicht etwa wie erwartet, dieses Jahr, sondern erst im nächsten. 

Erscheint Harrys Buch doch erst im Jänner? 

"Nach Monaten hektischer Spekulationen hat das Buch ein Veröffentlichungsdatum: 10. Jänner 2023, laut Branchenführern", behauptete die New York Times in einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel. Offiziell hatte es ursprünglich geheißen, die Memoiren werden diesen Herbst in die Läden kommen. Nach dem Tod seiner Großmutter Queen Elizabeth II im September soll der Termin jedoch ins Wanken geraten sein. Prinz Harry habe sich intensiv darum bemüht, den Inhalt des Buches zu entschärfen, heißt es.

Auch in Bezug auf die geplante Netflix-Doku über die Sussexes könnte es Berichten zufolge zu Verzögerungen kommen. Es gebe immer noch Uneinigkeiten wegen des aufgezeichneten Materials: Das Herzogpaar von Sussex soll darin Aussagen tätigen, die dem widersprechen, was Prinz Harry in seinen Memoiren schrieb. Die Filmemacher seien durch einige von Meghans und Harrys Aussagen "verwirrt", heißt es. "Vieles in der Show widerspricht dem, was Harry geschrieben hat", zitiert Page Six eine Quelle. "Harry und Meghan haben darum gebeten, Inhalte, die sie selbst für ihr eigenes Projekt geliefert haben, zurückzunehmen."

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben sich bisher nicht zu den Gerüchten um ihre Doku-Show geäußert. Der Herausgeber des Buches, Penguin Random House, und ein Vertreter von Harry und Meghan haben auch den kolportierten Erscheinungstermin des Buches bis jetzt nicht offiziell bestätigt. 

Wenn Royals bei öffentlichen Auftritten angefeindet werden

Kate Middleton bei einem Besuch in Nordirland.

Als die Prinzessin von Wales zusammen mit ihrem Ehemann William während eines Besuchs in Nordirland einen Rundgang unternahm, wurde sie von einer Frau in der Menge, der sie gerade die Hand schüttelte, harsch angefeindet.

"Schön, Sie kennenzulernen, aber es wäre besser, wenn Sie in Ihrem eigenen Land wären", teilte die Dame laut Hello!-Magazin Kate mit. "Irland gehört den Iren", wurde Catherine mitgeteilt, während die Frau ihre Begegnung mit Williams Frau mittels Handykamera aufzeichnete. Catherine ließ sich - wie erwartet - auf keine Diskussion ein. Sie lachte und schüttelte weiterhin anderen Menschen die Hand.

Königin Elizabeth II. mit einem gemusterten Kopftuch.

Als die verstorbene Königin 2017 nach dem Brand im Grenfell Tower das Sportzentrum Westway besuchte und zusammen mit Prinz William Feuerwehrleute und Bewohner des Hochhauses traf, rief ihr ein Mann zu, der Ihre Majestät zur Rechenschaft ziehen wollte: "Was ist mit unseren Kindern? Königin! Komm her! Wir wollen dich sehen."

Elizabeth II verließ schweigend das Gebäude und stieg in ihr wartendes Auto. Damals war es aber William, der sich entschuldigte. Er versprach, zum Ort der Katastrophe "zurückzukehren". Der Royal hielt sein Wort. Anfang des Jahres traf sich der Queen-Enkel William mit Überlebenden, um am fünften Jahrestag der Tragödie der Opfer zu gedenken. 

Kommentare