Isabella ist das Adoptivkind von Nicole Kidman und Tom Cruise.

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Stars
03/27/2019

Tom Cruise-Tochter spricht erstmals über Scientology

Isabella Cruise, die Adoptivtochter von Hollywoodstar Tom Cruise, behauptet, überraschte mit Aussagen über die Elite-Sekte.

von Elisabeth Spitzer

Hollywoodstar Tom Cruise gilt als das prominenteste Mitglied der religiösen Sekte Scientology. Auch seine Tochter Isabella Cruise, die der Schauspieler zusammen mit seiner Ex-Frau Nicole Kidman adoptiert hat, ist Anhängerin der Glaubensgemeinschaft.

"Scientology hat mich gerettet"

Im Gegensatz zu ihrem berühmten Vater lebt Isabella ein Leben abseits des Rampenlichts. Innerhalb der Sekte scheint aber auch sie inzwischen eine wichtige Rolle zu spielen. Die 26-Jährige ist mittlerweile zur "Auditorin" aufgestiegen. Sie ist befugt, Mitglieder dabei zu begleiten, durch Selbstuntersuchungen mit Hilfe eines elektronischen Geräts, dem sogenannten "E-Meter", an sich zu arbeiten.

In einem offenen Brief auf dem vom US-Journalisten Tony Ortega ins Leben gerufenen Scientology-kritischen Blog The Underground Bunker, fand die Schauspielertochter nur lobende Worte über die Sekte.

"Ich habe mein Prüfungs-Abenteuer begonnen. Wow, darauf war ich wirklich nicht vorbereitet! Das war es, nach dem ich gesucht hatte. Das fehlende Glied. Endlich hat alles angefangen, Sinn zu machen", schreibt Isabella Cruise.

Den Blogeintrag nutzt sie, um ihre Leser zu einem Beitritt zu bewegen. "Es spielt keine Rolle, ob du selbst Prüfer wirst und damit Teil des Teams. Wenn du es als Mensch schaffen willst, musst du das tun. Das ist die Wahrheit. Also hör auf, rumzutrödeln und steh auf", so die Schauspielertochter.

Ihrem Vater, Tom Cruise, der sie mit der Sekte in Kontakt brachte, sei sie dankbar. "Danke an meinen Vater für alles", schreibt Isabella. "Ich wäre in meinen eigenen Problemen ertrunken, wenn ihr nicht dort gewesen wärt, um mich zu unterstützen oder mich durch die Vorrunde zu bringen. Es brauchte eine ganze Familie und eine Organisation, um mich zu dem zu machen, was ich heute bin."

Die Werbung wird Scientology wohl gut gebrauchen können. Immerhin ist die Sekte dadurch in Verruf geraten, dass sie lediglich finanziell motiviert sein soll. Mitgliedern werde das Geld aus der Tasche gezogen, berichten Ex-Anhänger. Wer Mitglied bei Scientology ist, stehe unter andauernder Beobachtung. Wer der Glaubensgemeinschaft den Rücken kehrt, wird geächtet.

Auch Isabellas Bruder, Conner, der ebenfalls von Tom Cruise und Nicole Kidman adoptiert wurde, ist Mitglied bei Scientology. Auf Tony Ortegas Blog steht zu lesen, dass der 24-jährige Schauspieler-Spross schon bald eine Scientology-Mitarbeiterin heiraten werde.

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Kein Kontakt zu Nicole Kidman?

Nicole Kidman sprach erst kürzlich über ihr Verhältnis zu ihren Adoptivkindern und Scientology. "Sie sind Erwachsene. Sie sind in der Lage, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Sie haben sich entschieden, Scientologen zu sein, und als Mutter ist es meine Aufgabe, sie zu lieben", erzählte Kidman gegenüber dem australischen WHO-Magazin. Sie fügte hinzu: "Es ist unsere Aufgabe als Elternteil, immer bedingungslose Liebe zu zeigen."

Allerdings wurde die Schauspielerin länger nicht mehr mit ihren Adoptivkindern in der Öffentlichkeit gesehen. Auch zu Isabellas Hochzeit 2014 war die Oscar-Preisträgerin nicht eingeladen. Laut Scientology-Whistleblowerin Leah Remini wolle Kidmans Tochter Isabella keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter pflegen, da diese eine "unterdrückende Person" außerhalb der Religionsgemeinschaft sei, berichtet Slate.com.

 

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