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10.11.2018

Nicole Kidman über ihre Adoptivkinder und Scientology

In einem Interview gibt die Schauspielerin seltene Einblicke in ihr Familienleben.

Kidman (51) äußert sich generell selten zu privaten Themen. Im Interview zu ihrem neuen Film Der verlorene Sohn - in dem Nicole Kidman die Mutter eines homosexuellen Kindes spielt - kamen einige Fragen zum Thema Elternsein auf. Erstmals sprach die Oscar-Preisträgerin offen über ihre beiden Adoptivkinder Isabella (25) und Connor (23). Veröffentlicht wurde das Interview im australischen WHO Magazin.

 

Adoptivkinder entschieden sich für Cruise

Nach der Trennung im Jahr 2001 entschieden sich Isabella und Connor dafür, bei Vater Tom Cruise (56) zu wohnen. Der Schauspieler lebt offen als Mitglied der Scientology-Kirche. Auch die beiden Kinder praktizieren den Glauben. Kidman betonte im Interview: "Sie sind Erwachsene. Sie sind in der Lage, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Sie haben sich entschieden, Scientologen zu sein, und als Mutter ist es meine Aufgabe, sie zu lieben." Sie fügte hinzu: "Es ist unsere Aufgabe als Elternteil, immer bedingungslose Liebe zu zeigen."

Gespaltene Familie?

Jedoch wurde die Schauspielerin länger nicht mehr mit ihren Adoptivkindern in der Öffentlichkeit gesehen. Auch zu Isabellas Hochzeit 2014 war die Oscar-Preisträgerin nicht eingeladen. Laut Scientology Whistleblowerin Leah Remini wolle Kidmans Tochter Isabella keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter pflegen, da diese eine "unterdrückende Person" außerhalb der Religionsgemeinschaft sei, so Slate.com.

Kidman beteuerte im Interview: "Ich weiß zu 150 Prozent, dass ich mein Leben für meine Kinder aufgeben würde." Um die Beziehung nicht weiter zu belasten, spreche die Schauspielerin selten über ihre Adoptivkinder.

Neustart mit Keith Urban

Kidman und Cruise waren elf Jahre lang liiert, 2001 trennte sich das Paar. 2006 heiratete die Schauspielerin den Sänger Keith Urban (51). Aus der aktuellen Beziehung stammen Kidmans jüngere Kinder Sunday Rose (10) und Faith Margaret (7).