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Teurer als ein Auto: Rosie O'Donnell schämt sich für Facelifting

Früher lehnte Rosie O'Donnell Schönheitsoperationen kategorisch ab. Wieso sie sich dennoch unters Messer legte.
Rosie O'Donnell winkt.

Wurde in Hollywood über kosmetische Eingriffe bisher gerne geschwiegen, bekennen sich immer mehr Stars offen dazu, sich einem Facelifting unterzogen zu haben. 

"Ich hatte ein Facelift aber ich habe mit diesen Dingen aufgehört, weil ich nicht verzerrt aussehen wollte. Ich bin nicht stolz darauf", erzählte etwa Jane Fonda im Jahr 2022. Kürzlich zeigte auch Denise Richards das Resultat einer Gesichtsstraffung (zu sehen hier). "Ich wollte alles wieder so haben wie vorher", gestand sie gegenüber Allure. Sie sei sich außerdem bewusst, dass sie von der Öffentlichkeit beobachtet wird, weswegen sie sich gar nicht erst die Mühe macht, den Eingriff zu leugnen.

Rosie O'Donnell macht Facelifting öffentlich

Nun hat sich auch US-Schauspielerin und Komikerin Rosie O'Donnell öffentlich zu ihrem Facelifting bekannt. 

Anfang des Jahres gab die 64-Jährige viel Geld für die Schönheitsoperation aus, die sie eigenen Angaben zufolge als Privileg betrachtet. In einem Post auf der Plattform Substack verrät O'Donnell, dass sie sich im Jänner einem Facelifting unterzogen hatte, das "mehr kostete, als ich je für ein Auto ausgegeben habe".

"Fühlt sich für mich fast beschämend an" 

"Meine privilegierte Stellung in dieser Welt", fährt sie fort. "Und das fühlt sich für mich fast beschämend an."

In ihrem Posting verrät Rosie O'Donnell außerdem, dass sie Schönheits-OPs eigentlich sehr ablehnend gegenübergestanden habe. Sie sei stolz darauf gewesen, jemand zu sein, "der niemals – wirklich niemals" etwas machen lassen würden. Dann schildert sie, wie es dazu kam, dass sich ihre Einstellung zu dem Thema änderte. 

"Ich hielt es für einen Verrat. Am Feminismus. Am Altern. An unserem weltweiten Team von Frauen. Und dann habe ich 23 Kilo abgenommen", so Rosie O'Donnell.

Es sei ihr schwer gefallen, ihr verändertes Aussehen zu akzeptieren. Irgendwann habe es sich unauthentisch angefühlt, Schönheitsoperationen kategorisch abzulehnen. Ihre Tochter Clay habe ihr dazu geraten, zu ihren Falten zu stehen. "Junge Frauen sehen zu dir auf", habe ihre Tochter gemeint und zu ihr gesagt, sie könne ihre Mutter nicht respektieren, wenn sie sich unters Messer legen würde.

Clay "klang genau wie ich. Als wäre mein jüngeres, selbstsichereres, moralisch rigideres Ich irgendwie in mein Haus eingezogen", schrieb O’Donnell, die lange abwägte, bevor sie den Eingriff wagte. 

Ihre Entscheidung sieht sie als Lernmöglichkeit für ihre Kinder. "Ich möchte, dass sie in einer Welt aufwachsen, in der sie nicht das Gefühl haben, sich verändern zu müssen, sondern wissen, dass sie es können, wenn sie wollen, ohne dabei ihre moralischen Werte zu verlieren", schrieb die Komikerin.

O'Donnell ist fünffache Mutter. Ihre Kinder Parker Jaren O’Donnell (31), Chelsea Belle O’Donnell (28), Blake Christopher O’Donnell (26) und Vivienne Rose O’Donnell (23) stammen aus ihrer Ehe mit Ex-Frau Kelli Carpenter. Clay adoptierte die Komikerin gemeinsam mit ihrer verstorbenen Ex-Frau Michelle Rounds.

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