Starkoch Alfons Schuhbeck meldet Privatinsolvenz an

Alfons Schuhbeck
Das Verfahren wurde am Mittwoch eröffnet. Wegen Steuerhinterziehung war der Starkoch zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt worden.

Der Starkoch Alfons Schuhbeck hat mehreren Medienberichten zufolge Privatinsolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit angemeldet. Das Verfahren wurde am gestrigen Mittwoch, den 5. Juli, am Amtsgericht München eröffnet. 

Wie Insolvenzverwalter Rolf G. Pohlmann gegenüber der Bild angab, habe "das Finanzamt München bereits am 13. Dezember 2022 beim Insolvenzgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Herr Schuhbeck versuchte über seine Anwälte, diesen Antrag wegzubekommen und die Forderungen des Finanzamtes zu begleichen. Dies ist ihm nicht gelungen."

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Dies hat zur Folge, dass am Mittwoch wegen Zahlungsunfähigkeit das Insolvenzverfahren am Amtsgericht München eröffnet wurde. "Ich werde nun die Gläubiger von Herrn Schuhbeck anschreiben und sie bitten, mir ihre Insolvenzforderungen bis zum 9. August anzumelden. Am 13. September findet dann beim Insolvenzgericht ein Berichts- und Prüfungstermin statt. Zur Summe, die das Finanzamt von Herrn Schuhbeck fordert, kann ich nichts sagen", so Pohlmann.

Der einstige Münchner Sternekoch wurde wegen Steuerhinterziehung von ca. 2,3 Millionen Euro im Oktober vergangenen Jahres zu drei Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung von rund 1,2 Millionen Euro an. Schuhbeck ging in Revision, die jedoch vom Bundesgerichtshof im Juni dieses Jahres abgelehnt wurde.

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