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08/26/2020

Sophie von Wessex verteidigt Königsfamilie gegen Meghans Vorwürfe

Zum ersten Mal hat sich nun ein Mitglied der britischen Königsfamilie zu den Anschuldigungen geäußert, die im Enthüllungsbuch "Finding Freedom" gegen die Royals erhoben werden.

Es sind unangenehme Vorwürfe, die in der nicht autorisierten Biografie "Finding Freedom" über Herzogin Meghan und Prinz Harry von den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand erhoben werden.

Der brisanten Publikation zufolge gibt das Ehepaar einigen ranghohen Hofleuten eine Mitschuld daran, dass es zum Bruch zwischen ihnen und der königlichen Familie gekommen ist. Wie aus dem Buch hervorgeht, soll einigen Mitgliedern der Königsfamilie missfallen haben, dass die Popularität des Ehepaars alteingesessene Royals überschattete. Zudem soll sich Harry von seiner Familie "ungeschützt" gefühlt haben. Ähnliche Vorwürfe gegen das britische Königshaus erhob vor wenigen Wochen im Rahmen eines Gerichtsprozesses gegen die Mail on Sunday auch Herzogin Meghan.

William und Kate sollen über Vorwürfe erbost sein

Meghan und Harry hätten sich "abgeschnitten" gefühlt und seien frustiert über ihre Aufgaben gewesen. Die ihnen von der "Firma" aufgetragenen Tätigkeiten hätten nicht ihren Erwartungen entsprochen. Harry und Meghan sollen zudem wütend darüber gewesen sein, immer "weiter in den Hintergrund" gedrängt worden zu sein. Das Buch berichtet außerdem über ein vermeintliches Zerwürfnis zwischen Meghan und Herzogin Kate.

Das Ehepaar, das inzwischen in den USA lebt, hatte sich Ende März offiziell zurückgezogen. Prinz Harry und seine Frau haben nach eigenen Angaben nichts zu dem Buch beigetragen, jedoch hätten Freunde von ihnen mit den beiden Autoren gesprochen.

Meghan selbst hat sich aber in einer ITV-Dokumentation über mangelnde Unterstützung vonseiten ihrer neuen Familie beschwert.  "Nicht viele Leute haben mich gefragt, ob es mir gut geht", warf sie der britischen Königsfamilie vor.

Bisher hat sich die britische Familie nicht Meghans Vorwürfen und dem neuen Buch über ihre und Harrys Beweggründe für den Austritt aus dem Königshaus geäußert. Auch wenn einem Vertrauten des Herzogpaares von Cambridge zufolge zumindest William und Kate über den Inhalt der neuen Biografie erbost sein sollen.

"William denkt, das Buch ist Harrys und Meghans kalkulierte Art, die Kontrolle darüber zu behalten, was berichtet wird, und dass Meghan und Harry ihre Kontakte (...) ausgenutzt hätten, um in einem positiven Licht dargestellt werden", erzählt eine Quelle aus dem Umfeld der Cambridges.

Entgegen den Berichten, dass Meghan das Leben von einigen Royals schwer gemacht worden sei, hätten William und Kate "den roten Teppich" für den ehemaligen Serienstar ausgerollt, zitierte die Daily Mail unlängst Freunde des Ehepaares. Sie hätten "alles Erdenkliche getan", um die US-Schauspielerin in der Königsfamilie willkommen zu heißen. William und Kate hätten Meghan "mit offenen Armen empfangen“, heißt es aus dem Umfeld der Cambridges. Und auch Herzogin Camilla soll versucht haben, Meghan mit Ratschlägen zur Seite zu stehen, als diese Schwierigkeiten damit hatte, sich an ihr neues Leben anzupassen – wie kürzlich ein Palastinsider ausplauderte.

Sophie von Wessex stärkt Königsfamilie den Rücken

Nun hat sich erstmals ein Royal zu den Vorwürfen gegen das Königshaus geäußert. Sophie von Wessex, die seit ihrer Heirat im Jahr 1999 mit Prinz Edward, dem jüngsten Sohn von Königin Elizabeth II, Mitglied der britischen Königsfamilie, ist, sprach jetzt mit der Sunday Times über Meghan und Harry.

Den Vorwurf, dass Meghan vom Rest der Königsfamilie im Stich gelassen worden sei, will sie nicht auf sich sitzen lassen. "Wir alle versuchen unser Bestes, um neuen Familienmitgliedern zu helfen", stellte die 55-Jährige klar.

Dabei zeigte sie aber auch Verständnis für Meghan, die für Harry ihren Schauspielberuf an den Nagel hängte und zu dem Blaublütler nach London zog, nachdem im November 2017 die Verlobung bekannt wurde. Sophie von Wessex verglich Meghans Situation mit ihrer eigenen Beziehung zu Prinz Edward.

"Vergesst nicht, ich hatte fünf Jahre, um mich anzupassen. Und die sechs Monate, die wir verlobt waren, blieb ich im Buckingham Palast. Du weißt nicht, wie sich die Sache entwickelt", sagte sie.

Prinz Edward hatte die ehemalige PR-Managerin 1993 bei einem Tennisturnier kennengelernt. Mittlerweile haben die beiden zwei gemeinsame Kinder: Die 16-jährige Tochter Louise Alice Elizabeth Mary Mountbatten-Windsor und Sohn James Alexander Philip Theo Mountbatten-Windsor (12).

Meghan und Harry wünscht Sophie von Wessex nach dem"Megxit" nur das Beste. "Ich hoffe einfach nur, dass sie glücklich werden", sagte Prinz Edwards Ehefrau über Meghan und Harry, die inzwischen zusammen mit Sohn Archie in der US-amerikanischen Küstenstadt Santa Barbara leben.

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