Schwerer Abschied von Millionen-Paradies: Katherine Heigl verkauft ihr Berghaus in Utah
Katherine Heigl
Es gab Zeiten, da galt Katherine Heigl als größte Zicke Hollywoods. Ihr schlechter Ruf veranlasste sie sogar dazu, einen Therapeuten aufzusuchen. Nach wie vor gilt Heigl im Filmbusiness als „schwierig“ – ein Image, gegen das sie sich kürzlich öffentlich verteidigte.
Katherine Heigl: Ein Leben in den Bergen, statt in Hollywood
Aus dem Rampenlicht hat sich die dreifache Mutter weitgehend zurückgezogen. Bereits nach ihrem letzten Auftritt als Dr. Izzie Stevens in „Grey’s Anatomy“ im Jahr 2010 kehrte Heigl Los Angeles den Rücken. Statt bei den Reichen und Schönen in Hollywood zu wohnen, verschlug es die Schauspielerin nach Utah. Hier besitzt Heigl ein fast zehn Hektar großes Anwesen in der vergleichsweise ländlichen Stadt Oakley.
Sie habe ein Faible für Utah, erzählte sie 2014 in einem Interview mit Desert News. Gefragt, warum sie sich entschieden hatte, mit ihrer Familie in die Berge zu ziehen, sagte sie: „Ich hatte immer von einem Grundstück in den Bergen geträumt. Ich dachte, eines Tages werde ich in den Bergen leben, eine Hütte in den Bergen haben. Und wir haben uns so ziemlich überall umgesehen.“ Heigl geriet regelrecht ins Schwärmen, als sie sagte: „Ich meine, vielleicht bin ich voreingenommen, aber ich glaube wirklich, dass es in ganz Amerika keinen schöneren Ort gibt. Utah ist einfach wunderschön. So wunderschön, das Wetter ist perfekt, es gibt keine extremen Temperaturen im Sommer oder Winter, und die Menschen sind wirklich nett, zuvorkommend, bodenständig und normal. Wir haben dieses kleine Paradies entdeckt und ich habe dort oben mit dem Hausbau angefangen, noch bevor ich verheiratet war.“
Nun schwebt ihr aber offenbar eine Veränderung vor. Denn wie berichtet wird, hat die 47-Jährige ihre geliebte Berg-Villa zum Verkauf angeboten.
2007 hatte Heigl zunächst für eine Million Dollar ein Grundstück in der exklusiven Wohnanlage Maple Ridge Ranches erworben. Im darauffolgenden Jahr ließen sie und ihr Mann, Musiker Josh Kelley, darauf ein weitläufiges Berghaus aus Stein und Holz errichten.
Das Ehepaar nutzte das Anwesen vorerst als Ferienhaus, bevor es 2012 zu seinem Hauptwohnsitz wurde, in dem Heigl und Kelley ihre Kinder großzogen. Jetzt sollen sich die beiden auf einen Umzug in ein nahegelegenes Bauernhaus vorbereiten. Dieses wurde im vergangenen Jahr restauriert. Ihr langjähriges Zuhause steht offiziell zum Verkauf.
Der Angebotspreis liegt laut Immobilien-Plattformen wie robbreport.com bei 10,6 Millionen US-Dollar.
Heigls Berghaus in Utah - ein Traum für Holzliebhaber
Den zukünftigen Käufer erwartet demnach erlesener Geschmack, gepaart mit dem Flair der Natur.
Das Haupthaus vereine rustikale Bergarchitektur mit elegantem, komfortablem Interieur und biete insgesamt sechs Schlafzimmer und sieben Badezimmer. Auf vier Stockwerken mit einer Wohnfläche von rund 770 Quadratmetern „bestechen Betonböden, hohe Gewölbedecken mit sichtbaren Holzbalken und raumhohe Glasfronten mit malerischem Blick auf die umliegenden Uinta Mountains“, schreibt robbreport.com über das Anwesen.
Im Obergeschoss befinde sich ein Hauptschlafzimmer mit Kamin, Sitzecke, einem begehbaren Kleiderschrank und einem Badezimmer mit Badewanne. Eine überdachte Terrasse mit Kamin sei von allen Schlafzimmern dieser Etage aus zugänglich, in der sich auch eine Gästesuite befinde.
Der untere Bereich warte unter anderem mit einem Heimkino und einem Wellnessbereich mit Sauna und einer Dampfdusche auf. Gleich mehrere Terrassen würden zum Entspannen im Freien einladen.
Das weitläufige Grundstück selbst bietet demnach unter anderem einen beheizten Pool sowie ein separates Studio, welches Heigl als Kunstatelier und Kelley als Lederwerkstatt gedient haben soll. Ein besonderes Kleinod ist eine aus 200 Jahre altem Holz handgefertigte Musikhütte mit Plattenspieler und Schallplatten-Sammlung.
Einen Einblick in das Anwesen erhalten Sie hier:
Schwerer Abschied
Der Abschied von ihrem Heim ist für Heigl trotz Aussicht auf eine neue Residenz nicht leicht.
„Es ist mir sehr schwergefallen, mich davon zu trennen“, gestand sie dem Wall Street Journal. „Ich bin ein absoluter Stubenhocker und ein Gewohnheitstier.“ Sie sei sich aber durchaus bewusst, dass, wenn die Kinder „alle aus dem Haus sind – ihre eigenen Wege gehen und ihr Leben leben – nur noch wir beide in diesem riesigen Haus auf diesem riesigen Grundstück sind“.
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