Fergie will Duhamels Nachnamen loswerden.

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06/04/2019

Scheidung eingereicht: Fergie bereit für den nächsten Schritt

Medienberichten zufolge soll Fergie zwei Jahre nach der Trennung die Scheidung von Josh Duhamel beantragt haben.

von Elisabeth Spitzer

Im September 2017 haben Sängerin Fergie und ihr Mann, Schauspieler Josh Duhamel, nach fast acht Ehejahren ihre Trennung bekannt gegeben. Insgesamt waren die beiden 13 Jahre lang ein Paar. Vergangenen Freitag reichte die 44-Jährige nun offiziell die Scheidung ein.

Scheidung eingereicht: Fergie wagt den nächsten Schritt

"Sie hat immer ihrer Gesundheit und ihren Pflichten als Mutter den Vorrang gegeben. Jetzt ist sie endlich bereit zu sagen, dass es für immer vorbei ist und das hat sie dazu bewegt, die Scheidung zu beantragen", berichtet ein Insider gegenüber ET über Fergie, die mit Duhamel einen fünfjährigen Sohn hat. "Jetzt hat sie endlich die Stärke, zu sagen, dass ihre Ehe mit Josh ein für alle Mal kaputt ist."

Über die Gründe für das Ehe-Aus hielt sich das Paar bisher bedeckt. In der Vergangenheit wurde aber immer wieder gemunkelt, dass Duhamel Fergie fremdgegangen sein soll. Jahrelang versuchte das Paar seine Beziehungsprobleme mithilfe einer Paartherapie in den Griff zu bekommen. Schließlich kam es doch zu einer endgültigen Trennung. Angeblich soll auch Fergies Karriere die Ehe belastet haben. "Fergie war sehr auf ihr neues Album fokussiert. Sie lebte wieder ein Rockstar-Leben und Josh hatte das Gefühl, sie würde in ihre alten Muster zurückfallen", hieß es kurz nach der Trennung über die einst partywütige Sängerin.

Fergie will nicht mehr Duhamel heißen

Nach ihrer Hochzeit mit Duhamel hatte Fergie, die eigentlich Stacy Ann Ferguson heißt, den Nachnamen ihres Ehemannes angenommen. Wie TMZ berichtet, will die Musikerin nun aber ihren Mädchennamen zurück. Laut Gerichtsunterlagen soll Fergie die Forderung stellen, künftig nicht mehr Duhamel zu heißen. Ansonsten dürfte die Scheidung friedlich zu verlaufen: Fergie soll gemeinsames Sorgerecht beantragt haben.

Welche Promis es sonst noch mit einer Ehe-Beratung versuchen

Seit 1997 ist Will Smith bereits mit Jada Pinkett Smith verheiratet. Krisen hat das Ehepaar schon einige erlebt. Diese überstanden die beiden nicht zuletzt wegen einer Eheberatung, zu der sich der Actionstar 2016 bekannte.

"In einer Paartherapie kommt die Wahrheit ans Licht", sagte Smith gegenüber der britischen Sun. "Man schaut sich gegenseitig an und kann nicht glauben, dass man sich jemals wieder lieben kann." Erst, wenn die Wahrheit ausgesprochen sei, lerne man den anderen richtig kennen. "Ich glaube, das ist die Reinigung, bevor man beginnt, sich richtig zu verstehen und die Beziehung weiterzuentwickeln", sagte Smith.

Nur ein Jahr nach der Hochzeit im Jahr 2010 sollen Megan Fox und "Beverly Hills 90210"-Star Brian Austin Green Paar-Beratungen in Anspruch genommen haben. Nach einigen Problemen vor der Heirat galten die beiden lange als Vorzeige-Ehepaar mit zwei gemeinsamen Kindern.

2015 kam es dann dennoch zur offiziellen Trennung, die Scheidung wurde eingeleitet. Doch schon bald darauf die Überraschung: Fox wurde erneut von Green schwanger. Das Ex Paar ist wieder vereint und hat sich gemeinsam eine kleine Villa gekauft.

Sarah Jessica Parker und Matthew Broderick gehen offen mit Problemen um. Nachdem Broderick mit einem jungen Hupfer fremdgegangen war, schien die langjährige Ehe am Ende. Doch so schnell wollten die Schaupieler ihre Beziehung nicht aufgeben.

Die beiden gingen zum Paartherapeuten - wöchentlich. Heute sieht man sie wieder glücklich vereint. Zwillinge, die von einer Leihmutter ausgetragen wurden, setzten das vorläufige Happy End.

Auch sie konnten ihre Ehe dank einer Paatherapie retten: Patrick Dempsey und Jillian Fink sind seit 1999 verheiratet - und gehen schon seit Jahren zum Therapeuten. "Das ist leichter, als sich dauernd zu streiten", erzählt der ehemalige "Grey's Anatomy"-Star ganz unverblümt.

2015 reichte Fink die Scheidung ein, doch das Paar kam in demselben Jahr wieder zusammen. Im November 2016 zogen die Visagistin und der Schauspieler, die drei gemeinsame Kinder haben, die Scheidungspapiere offziell zurück.

Fergie und Josh Duhamel nahmen regelmäßig an Paar-Sitzungen im Rahmen einer Ehetherapie teil, wie Fergie der Zeitschrift Allure gestand. Gebracht hat's nix: 2017 wurde die Ehe des Paares, das 2009 geheiratet hatte und einen gemeinsamen Sohn hat, geschieden.

Auch Courtney Cox und David Arquette konnten ihre Beziehung trotz Ehe-Therapie nicht retten. Im Oktober 2010 gaben sie ihre Trennung bekannt.

Dank der Sitzungen mit dem Therapeuten konnten die beiden aber immerhin in Freundschaft auseinandergehen, so Nahestehende. Cox und Arquette drehten nach der Trennung sogar "Scream 4".

Jahrelang versuchten Jennifer Garner und Ben Affleck ihre Eheprobleme mithilfe einer Paartherapie in den Griff zu bekommen. Vergeblich. 2015 reichten die beiden nach zehn gemeinsamen Jahren und drei Kindern die Scheidung ein.

Nach der Trennung näherten sich Garner und Affleck einander zwar wieder an. Doch Bemühungen, als Paar weiter zu leben, scheiterten. Seit November 2018 ist die Scheidung offiziell durch. Durch die Therapie schaffen es die zwei aber zumindest, die harmonischte Trennung aller Hollywood-Paare hinzukriegen.

Nach Williams feuchtfröhlichem Partywochenende in der Schweiz, mit dem der Royal 2017 für Schlagzeilen sorgte, soll es zwischen dem Prinzen und seiner Frau gewaltig gekriselt haben - weil der Prinz bei dem angeblichen Männer-Urlaub in einer Disco auch ausgelassen mit Frauen getanzt hat.

"Natürlich wurde das alles runtergespielt, aber Kate war entsetzt und seitdem versucht William alles, um den Schaden wieder gutzumachen", behauptete damals ein Insider. Am Ende soll sich der Thronfolger zogar dazu bereitwillig erklärt haben, mit Kate eine Paartherapie zu besuchen.