Was König Charles' Kosename für Camilla über das Paar aussagt
König Charles III. und Königin Camilla
Dem britischen Adelsexperten und Biografen Gyles Brandreth zufolge hat König Charles einen besonderen Spitznamen für seine Frau, Königin Camilla.
„Mehbooba“
In seinem Buch „Elizabeth: An Intimate Portrait“ schrieb Brandreth laut dem Magazin Marie Claire, dass der Monarch seine Gattin „manchmal Mehbooba“ nennen, was „Urdu für ‚meine Geliebte‘“ sei. Urdu wird von mehr als 100 Millionen Menschen in Indien und Pakistan gesprochen. Charles sei Indien sehr verbunden und mehrmals hingereist. Das Paar dürfte sich also nach wie vor sehr nahe stehen.
Bereits Anfang der 70er-Jahre lernten sich König Charles und Königin Camilla bei einem Polospiel kennen und lieben. Doch die selbstbewusste Tochter des britischen Offiziers und Weinhändlers Bruce Middleton Hope Shand und Enkelin des dritten Barons Ashcombe galt als nicht ausreichend standesgemäß für einen künftigen britischen König.
1973 heiratete Camilla schließlich statt des Prinzen dessen Freund Andrew Parker Bowles, einen Offizier der britischen Armee. Das Paar hat zwei Kinder: den heutigen Food-Kritiker Tom Parker Bowles, dessen Patenonkel Charles ist, und die Kuratorin Laura Lopes. 1981 folgte die „Traumhochzeit“ von Charles und Prinzessin Diana. Die Gefühle des Thronfolgers für seine Jugendliebe aber blieben - und wenige Jahre nach der Hochzeit nahmen Charles und Camilla ihre Affäre wieder auf, schrieben sich heimlich als „Fred“ und „Gladys“, die betrogene Diana berichtete vor laufender Kamera von einer „Ehe zu dritt“.
1995 ließen sich Camilla und Andrew Parker Bowles scheiden, ein Jahr später folgten Charles und Diana.
„Gladys“ und „Mehbooba“: Angeblich nicht die einzigen Spitzname für Camilla. Der britische Adelsexpertin und Autorin Sally Bedell Smith zufolge wählte Charles noch eine weitere spezielle Bezeichnung für seine damalige Freundin.
Im „Royally Obsessed“-Podcast erzählte sie laut der Zeitung Mirror vor einigen Jahren, dass ein Schmuckstück einst auf den Kosenamen verwies. „Es war ein sehr einfaches Armband, ein kleines goldenes Armband, mit einer blauen Scheibe darauf. Darauf war ‚GF‘ eingraviert - es bedeutete ‚Girl Friday‘. So nannte er sie scherzhaft. Es bedeutet, dass sie so etwas wie seine Begleiterin, seine Helferin war (...). ‚Girl Friday‘ bedeutet ‚Mädchen für alles‘. Sie konnte ihm bei Dingen helfen und sie war zuverlässig.“ Oft wird spekuliert, dass es sich bei der der Gravur um ihre „Gladys und Fred“-Initialen handeln sollte.
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