Geheime Ehekrisen enthüllt: Die ungeschönte Wahrheit über die Ehe der Queen
Königin Elizabeth II. und Prinz Philip
Zusammenfassung
- Elizabeth II. und Prinz Philip führten eine skandalfreie, aber von Krisen und rauem Umgang geprägte Ehe.
- Philip litt unter dem Gefühl, entmannt zu sein, und seine Sparsamkeit sowie der Verlust seiner Marinekarriere belasteten die Beziehung.
- Streitigkeiten, wie während einer Australienreise, und Philips schwierige Rolle in der Monarchie prägten das Eheleben des Paares.
63 Mal wollte die verstorbene Queen Elizabeth II. ihre Ehe mit Prinz Philip angeblich beenden - ganz krisenfrei verlief die langjährige Liebes-Beziehung des Paares also offenbar nicht. Auch wenn es Liebe auf den ersten Blick gewesen sein soll: An einem Samstag im Jahr 1939 sahen sich Elizabeth, damals mit zarten 13 Jahren schon Thronfolgerin, und der große Blonde aus dem verarmten griechischen Königshaus zum ersten Mal. Viele Jahre später, am 20. November 1947, wurden Elizabeth II. und Philip in der Londoner Westminster Abbey getraut.
Elizabeths rauer Umgang mit Philip enthüllt
Bis zu ihrem Tod führten die beiden eine skandalfreie Ehe. Auch wenn ihre Beziehung nicht immer harmonisch verlief. Offenbar pflegten die beiden gelegentlich einen rauen Umgang miteinander - wie unter anderem ein heftiger Streit während einer Australienreise des Paares zeigt.
Die britische Monarchin und ihr Ehemann hielten sich 1954 in den Yarra Ranges in Victoria auf, als Philip plötzlich aus einem Cottage stürmte und die Königin, dicht hinter ihm, "mit einem Tennisschläger und Schuhen um sich" warf, schreibt Autor Robert Jobson in seinem neu erschienenen Buch "The Windsor Legacy".
In dem Buch wird berichtet, dass die Queen, nachdem sie ein Kamerateam entdeckt hatte, das eine gestellte Szene mit Koalas filmte, ihren Mann gepackt, ins Haus gezerrt und die Tür zugeknallt hatte. Erst nachdem sie sich gefasst hatte, sei die Queen wieder lächelnd aus dem Häuschen in die Öffentlichkeit getreten.
Die eheliche Szene habe sie mit trockenem Humor heruntergespielt.
"Entschuldigen Sie die kleine Unterbrechung", zitiert Jobson die Königin. "Das kommt in jeder Ehe vor. Nun, was soll ich tun?"
Wutanfälle waren jedoch nicht alles. Die Ehe der britischen Monarchin soll auch unter Philips zwanghafter Sparsamkeit gelitten haben.
Zwanghaft sparsamer Philip fühlte sich entmannt
Jobson zufolge soll der ehemalige Duke of Edinburgh am Tag seiner Hochzeit "buchstäblich nur ein paar Cent" besessen haben. Das habe ihn - und seine Beziehung mit Elizabeth II. - nachhaltig geprägt, behauptet der Autor.
"Philip blieb sein Leben lang sparsam", schreibt Jobson, "und ließ sich einmal von seinem Schneider in der Savile Row eine 52 Jahre alte Hose ändern."
Auch Philips Traum, weiterhin in der Marine zu dienen, der mit Elizabeths Thronbesteigung im Jahr 1952 platzte, habe die Ehe belastet. Der Prinzgemahl litt unter dem Gefühl, entmannt worden zu sein. Philip habe zudem enorme Schwierigkeiten gehabt haben, seine Rolle innerhalb der "Firma" zu definieren. Seine Unabhängigkeit und seine Ideen zur Modernisierung der Monarchie sollen dazu geführt haben, dass er nicht selten mit Hofbeamten aneckte.
Prinz Philip wurde oft als Mann mit starkem Temperament beschrieben. Er war bekannt für seine direkte, oft schroffe Art, seinen trockenen Humor und seine "Fettnäpfchen" (dazu mehr).
Kommentare