Prinzessin Kate und Prinz William: Peinlicher Moment bei Ostermesse

Auch William und Kate brechen von Zeit zu Zeit das royale Protokoll und blamieren sich damit in der Öffentlichkeit.
Prinz William und Prinzessin Kate bei einer Veranstaltung in einer Kirche.

Für die britischen Königsfamilie ist es Tradition, sich zu Ostern in Windsor zu versammeln und zusammen in der St George's Chapel die Messe zu besuchen.

William und Kate blamierten sich mit Verspätung

Dabei ist es Brauch, dass die Royals nicht alle gleichzeitig in der Kirche eintreffen - sondern erst nach und nach vor der Kapelle vorfahren. Das älteste Mitglied der Familie trifft traditionsgemäß zuletzt ein - was vor Charles' Thronbesteigung noch seine Mutter Queen Elizabeth II. war. Der Rest der Königsfamilie erwies Ihrer Majestät die Ehre, indem sie geduldig vor den Toren der Kirche auf sie wartete. Erst nachdem die Queen von allen begrüßt wurde und die Kapelle betreten hat, war es den restlichen Familienmitgliedern gestattet, ihr in die Kirche zu folgen.

2018 leisteten sich Prinz William und Prinzessin Kate jedoch einen royalen Fauxpas, als sie diese Regel brachen - und erst nach der Königin eintrafen.

Damit, der Königin womöglich das Rampenlicht zu stehlen, hatte der für das Paar eher peinliche Moment aber nichts zu tun. Wie später bekannt wurde, hatten sich William und Kate verspätet, weil sie auf dem Weg nach Windsor in einen Stau geraten waren, nachdem sie mit ihren Kindern ein paar Tage bei Kates Familie, den Middletons, in deren Haus in Berkshire verbracht hatten. Kate war damals zudem mit Prinz Louis schwanger.

Aufnahmen von Kates Babybauch sehen Sie hier:

Obwohl sie also guten Grund für die Verspätung hatten, wirkten William und Kate doch ziemlich beschämt, als sie sich nach Beginn des Gottesdienstes leise in die Kapelle hineinschleichen mussten.

2022 brach Queen erstmals mit Oster-Tradition

In ihrem Todesjahr 2022 zeigte sich Elizabeth II., die damals kurz zuvor an Corona erkrankt war, zu Ostern nicht in der Öffentlichkeit. Sie nahm nicht an der traditionellen Gründonnerstags-Zeremonie "The Royal Maundy" teil und verpasste die Veranstaltung in der St George's Chapel.

Damit brach Elizabeth II. erstmals mit einer jahrhundertealten Tradition. Laut Guardian war es das erste Mal in ihrer Amtszeit, dass die Monarchin bei der Gründonnerstagszeremonie fehlte, die eine Woche vor dem 96. Geburtstag der Königin stattfand. Jedes Jahr am Donnerstag vor Ostern verteilte die Königin speziell geprägte Münzen, die als Maundy Money bekannt sind, um Menschen über 70 Jahre für ihren Dienst an ihren Gemeinden zu ehren. Diese ehrenvolle Aufgabe übernahmen 2022 Charles und seine Ehefrau Camilla.

Königin Elizabeth II. verstarb am 8. September 2022 im Alter von 96 Jahren. 

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