Queen war "völlig gaga": Experte enthüllt, wie Andrew Königin "zu Dingen nötigte"
Die britische Königsfamilie im Jahr 2019
Der tiefe Fall von Andrew Mountbatten-Windsor ist in Großbritannien immer noch in aller Munde. Die Times titelt, seine Verwicklungen in den Jeffrey-Epstein-Skandal seien für das Königshaus weitaus verheerender als die Abdankung von König Edward VIII. im Jahr 1936.
Queen hat "viele rechtliche Grenzen überschritten"
Und auch der renommierte Adelsexperte Andrew Lownie erklärt, dass das Verhalten des in Ungnade gefallenen Royals in der Öffentlichkeit größeren Unmut hervorgerufen habe als einst die Abdankungskrise. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich viele fragen, inwiefern Elizabeth II. sich der Fehlritte ihres Sohnes bewusst war.
Der Verfasser des Buchs "Entitled: The Rise and Fall of the House of York" behauptet im Gespräch mit der Times, die verstorbene Königin habe in ihrer Gunst gegenüber Andrew "viele rechtliche Grenzen überschritten".
Andrew "nötigte sie zu Dingen"
In Bezug auf Elizabeth sagte er: "Was viele nicht wissen: Am Ende ihres Lebens war sie völlig gaga. Er (Andrew) ging zu ihr und nötigte sie zu Dingen. In den letzten Jahren ihres Lebens hatte Charles also faktisch das Sagen, nicht die Königin."
Agenten des Secret Intelligence Service, die sich mit Bedenken wegen Andrews Verhaltens an die königlichen Privatsekretäre wandten, sollen dem Adelsexperten zufolge abgewiesen worden.
Die verstorbene Queen Elizabeth II. soll von Andrews Praktiken gewusst und sie trotz Beschwerden aus dem Personal toleriert haben, hatte Lownie zuvor gegenüber NewsNation behauptet. "Er brachte jahrelang Prostituierte in den Buckingham Palace. Das geschah regelmäßig. Angestellte beschwerten sich bei ihren Vorgesetzten, aber es wurde nichts unternommen", verriet er damals unter anderem (mehr dazu lesen Sie hier).
Die Verbindungen von Andrew Mountbatten-Windsor zum 2019 verstorbenen Epstein sorgen seit Monaten für Wirbel. Vergangenen Monat wurde er im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal festgenommen. Der Bruder des Königs wird beschuldigt, während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter zwischen 2001 und 2011 vertrauliche Dokumente an Epstein weitergegeben zu haben.
Es war die erste Verhaftung eines hochrangigen Mitglieds der britischen Königsfamilie seit 1647. Es wird vermutet, dass die polizeilichen Ermittlungen ausgeweitet werden, da die Beamten auch mutmaßlichen Menschenhandel untersuchen.
Dem früheren Prinzen Andrew waren im vergangenen Jahr seine royalen Titel aberkannt worden.
Edwards Abdankung hingen sei ein "dreitägiges Wunder" gewesen, dessen Details der Öffentlichkeit damals nicht vollständig bekannt gewesen seien, betonte Lownie. So sei dem Autor zufolge etwa die Unterstützung des ehemaligen Königs der NSDAP damals noch nicht allgemein bekannt gewesen. Edward dankte offiziell ab, um die amerikanische Geschiedene Wallis Simpson zu heiraten.
Epstein soll mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen missbraucht haben. Teilweise soll der bestens vernetzte Multimillionär die Opfer an Prominente vermittelt haben. Andrew hat Bedauern über seine Freundschaft zu dem Sexualstraftäter ausgedrückt, ein Fehlverhalten aber stets bestritten. 2022 legte er eine Zivilklage von Virginia Giuffre, die ihm mehrfachen sexuellen Missbrauch vorgeworfen hatte, mit einem Vergleich bei.
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