Prinzessin Charlotte: "Subtile Verhaltensänderung"

Prinzessin Charlotte
Anfang Mai wird die Tochter von William und Kate 11 Jahre alt. Experten fällt auf, wie sehr sich die Prinzessin verändert.

Obwohl ihr großer Bruder George, der dieses Jahr 13 Jahre alt wird und immerhin Thronfolger ist, meist im Fokus des medialen Interesses steht, sind auch immer mehr Augen auf Prinzessin Charlotte gerichtet. Die zehnjährige Tochter von Prinz William und Prinzessin Kate (sie feiert am 2. Mai Geburtstag) begeistert bei öffentlichen Auftritten mit Charme, Selbstbewusstsein vornehmen Benehmen, modischem Stil und ihrer (äußerlichen, als auch charakterlichen) Ähnlichkeit zu ihrer beliebten Mama, weshalb sie immer öfter auch in den Medien als "Mini-Kate" bezeichnet wird.

Doch seit kurzer Zeit fällt bei eben diesen Auftritten auch etwas anderes auf: Charlotte zeigt neben ihrer Mutter Kate immer öfter subtile Hinweise auf ihre wachsende Selbstständigkeit. Natürlich ist die Prinzessin mit ihren zehn Jahren immer noch ein Kind – jedoch langsam, aber sicher wird auch sie erwachsen.

Charlotte geht ihren Weg (fast) alleine

So zum Beispiel fiel aufmerksamen Beobachtern bei den diesjährigen Weihnachtsfeierlichkeiten auf, wie liebevoll und beinahe mütterlich sie auf ihren älteren (!) Bruder George aufpasste. 

Laut der britischen Kinderpsychologin Dr. Patricia Britto scheint sich Charlotte in ihrer Rolle als Mitglied der britischen Königsfamilie immer sicherer zu fühlen, aber auch unabhängiger. Dies zeigt sich vor allem in subtilen Veränderungen ihrer Körpersprache, wie die gegenüber dem Magazin Hello! erklärte.

Während Charlotte bei früheren Anlässen häufig die Hand ihrer Mutter hielt, verzichtet sie mittlerweile öfter darauf. "In diesem Alter beginnen Kinder ganz natürlich, kleine Schritte in Richtung Unabhängigkeit zu unternehmen – nicht weil sie sich einem Elternteil weniger nahe fühlen, sondern weil sie sich sicher genug fühlen, um die Welt zu erkunden", analysiert Britto. 

Charlotte hat es schwerer als andere Kinder

Laut der Psychologin ist diese Entwicklung besonders bemerkenswert, da Charlotte als Mitglied der Königsfamilie unter besonderen Bedingungen aufwächst. "Es herrscht mehr Druck, es sind mehr Menschen da, und es gibt mehr Sinneseindrücke." 

Trotzdem zeige die Körpersprache der jungen Prinzessin eine innere Stabilität und Selbstsicherheit, die darauf hindeutet, dass sie sich ihrer Umgebung gewachsen fühlt. "Wenn ein Kind ruhig neben einem Elternteil geht, anstatt geführt zu werden, kann dies darauf hindeuten, dass es sich innerlich stabil fühlt und der Situation gewachsen ist, während es gleichzeitig emotional verbunden bleibt", fügt die Expertin hinzu. 

Dass Charlotte also auf das Händchen-Halten mit Kate verzichtet, deute keinesfalls auf eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung hin, betont Britto. Das genaue Gegenteil sei der Fall.

Kate, die Vorbild-Mama

Denn innere Stabilität und Selbstsicherheit kann ein Kind nur dann entwickeln, wenn es von den Eltern unterstützt wird – auf ebenso subtile Weise. Wichtig dabei ist, dem oder der Heranwachsenden genug Raum zur Entfaltung zu geben, ihm oder ihr dabei aber trotzdem Sicherheit zu vermitteln und zu zeigen, dass die nächste beschützende Hand, die die eigene ganz fest umklammert, wenn die Welt rund um einen zu laut wird, nicht weit entfernt ist.

Britto betont, dass Mama Kate all dies vorbildhaft umsetzen und somit eine Schlüsselrolle in Charlottes Entwicklung zur selbstbewussten Prinzessin einnehmen würde. Bei öffentlichen Auftritten sei ganz deutlich, dass Kate darauf achtet, eine "sichere Basis" für ihre Tochter zu sein. "Sie bleibt in der Nähe, ist aufmerksam und emotional für Charlotte da und lässt sie gleichzeitig die Führung übernehmen", erklärt die Psychologin.

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