Spät aber doch: William und Kate äußern sich erstmals zu Epstein-Skandal
Prinz William und Prinzessin Kate
Nachdem bekannt geworden war, dass Prinz William und Prinzessin Kate im vergangenen Monat still und heimlich Urlaub in den französischen Alpen verbracht haben, hat das Thronfolgerpaar wohl Kraft gesammelt, um einen der wohl verheerendsten Skandale zu adressieren, den das britische Königshaus in seiner langen Geschichte bisher erlebt hat: Andrew Mountbatten-Windsors Verwicklung in den Jeffrey-Epstein-Skandal und die kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten.
William und Kate kommentieren erstmals neue Epstein-Enthüllungen
Es gehört eigentlich nicht zum Modus Operandi der britischen Royals, auf Negativ-Schlagzeilen zu reagieren. Doch nachdem vor wenigen Tagen bereits Prinz Edward bei einer Visite in Dubai sein Schweigen gebrochen und klargestellt hat, dass es wichtig sei, der Opfer zu gedenken (dazu mehr), haben sich nun auch William und Kate erstmals zum Epstein-Skandal geäußert.
Das Paar brachte am Montag seine Besorgnis zum Ausdruck, als es erklären ließ, der Opfer des Sexualstraftäters und seines globalen Netzwerks zu gedenken.
Zehn Tage nachdem neue Details aus den Epstein-Akten das Königshaus erschüttert hatten, sagte ein Sprecher des Kensington-Palastes gegenüber Journalisten in der saudischen Hauptstadt Riad: "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin von Wales zutiefst besorgt über die anhaltenden Enthüllungen sind. Ihre Gedanken sind weiterhin bei den Opfern."
Diese Äußerungen würden laut der Boulevardzeitung Daily Mail auch die Unterstützung des Königs und der Königin für die zahlreichen Opfer des Serientäters widerspiegeln.
Andrew Mountbatten-Windsor, der wegen seiner Verbindung zu Jeffrey Epstein alle Ehren und Titel hatte abgeben müssen, musste vergangene Woche aus der Royal Lodge ausziehen. Die Maßnahme soll vom König Charles III. angeordnet worden sein. Es soll sich zunächst um eine temporäre Unterkunft handeln - der endgültige Umzug Andrews soll im April erfolgen.
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