Eklat bei Gottesdienst: Harte Worte gegen Charles - Palastinsider "ernsthaft" besorgt

König Charles III., Prinz William und Prinzessin Kate zeigten sich am Montag mit ernsten Mienen beim Commonwealth-Gottesdienst in der Westminster Abbey.
König Charles III., Prinz William und Prinzessin Kate mit ernsten Mienen beim Commonwealth-Gottesdienst in der Westminster Abbey.

Am Montag (9. März) versammelten sich die Mitglieder der britischen Königsfamilie in London, um den traditionellen Commonwealth-Gottesdienst zu feiern. Die Stimmung war sichtbar gedrückt bei König Charles, Prinz William und Prinzessin Kate - was vielleicht daran lag, dass es sich um die erste Großversammlung der Royals nach der vorübergehenden Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor handelte. Der Ex-Prinz dürfte Gesprächsthema gewesen sein - zumindest deutet laut einer Lippenleserin ein Kommentar von William darauf hin, dass dieser keine Lust darauf hatte, mit seiner Tante Prinzessin Anne über Andrew zu diskutieren (dazu mehr).

Commonwealth-Gottesdienst unter keinem guten Stern

Dass die BBC eine Live-Übertragung der Commonwealth-Messe zum ersten Mal seit 1989 aus dem Programm gestrichen hatte, dürfte Charles III. und seiner Familie ebenfalls sauer aufgestoßen sein. Zudem fanden anlässlich des Commonwealth-Days auch Proteste gegen den König statt.

"Es gibt kaum ein Event mit König Charles ohne Proteste. Was ihn aber am meisten erschüttert, ist, dass die BBC nun entschieden hat, dass das erste Mal seit 36 Jahren dieses wichtige Event, der Commonwealth Day, nicht übertragen wird", meinte dazu Königshausexpertin Leontine von Schmettow. "Es heißt, aus Kostengründen. Aber für König Charles, der ja das Oberhaupt des Commonwealth ist [...] ist das ein Schlag ins Gesicht."

Als er am Montag in der Westminster Abbey eintraf, zeigte sich der Monarch dann aber doch etwas besorgt über eine lautstarke Gruppe von Demonstranten.

Der König soll zu seiner Schwester Anne gesagt haben: "Die Stimmung da draußen ist nicht gut. Ziemlich angespannt, nicht wahr? Es ist nicht gut."

Dass er sich einen Kommentar nicht verkneifen konnte, ist wenig verwunderlich. Immerhin wurde er von den Demonstranten mit unangenehmen Zwischenrufen begrüßt.

König Charles von Demonstranten angefeindet

Nun enthüllt ein Palastinsider, wie ernst die Lage tatsächlich gewesen sein dürfte. Dutzende Demonstranten der monarchiefeindlichen Gruppe Republic hatten sich kurz vor der Ankunft der Königsfamilie vor der Kirche versammelt - um den Royals ihre Meinung zu geigen. 

Wie die britische Boulevardzeitung Mirror berichtet, hielten Aktivisten Plakate mit Aufschriften wie "Monarchie abschaffen" und "Nieder mit der Krone" hoch und riefen dem Monarchen zu: "Charlie, Charlie, Zeit zu gehen."

Auf einem anderen Schild stand "Was wusstest du?" - in Anspielung auf Andrews zwischenzeitliche Verhaftung. Einige Demonstranten zeigten Bilder des Ex-Prinzen, die in den Epstein-Akten veröffentlicht worden waren, und schrieben dazu: "Charles, was wusstest du?"

Die anwesenden Mitglieder der Königsfamilie zeigten sich zwar bemüht, die lauten Proteste zu ignorieren und lächelten demonstrativ bei ihrer Ankunft in der Westminster Abbey - dass ihnen nicht wirklich zum Feiern zumute war, war ihnen dennoch anzumerken. Dazu ein Palastinsider gegenüber People: "Andere Ereignisse haben die Monarchie erschüttert, aber etwas von innen – eine Verhaftung – ist etwas ganz anderes. Das ist viel ernster."

Der Commonwealth-Tag ist ein jährlicher Feiertag, der von Menschen im gesamten Commonwealth begangen wird. Der Commonwealth-Gottesdienst markierte den Höhepunkt einer einwöchigen Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten im gesamten Commonwealth.

Kommentare