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Nach Lungen-OP: Nun muss auch Mette-Marits Tochter ihr Leben komplett umkrempeln

Mette-Marit konzentriert sich derzeit vollständig auf ihre Genesung. Das hat auch Einfluss auf den Rest der Familie, vor allem auf Prinzessin Ingrid Alexandra.
Kronprinz Haakon, Prinzessin Ingrid Alexandra und Kronprinzessin Mette-Marit in festlicher Kleidung bei einem formellen Anlass.

Am 17. Juni bekam die schwer kranke norwegische Kronprinzessin Mette-Marit im Rahmen einer Transplantation eine neue Lunge – und zwar schneller als gedacht. Aktuell muss sich die 52-Jährige von dem schweren Eingriff erholen, hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Dafür könnte sich der Fokus nun auf ein anderes Familienmitglied des norwegischen Königshauses richten: nämlich auf Mette-Marits Tochter, Prinzessin Ingrid Alexandra. Das Leben der 22-Jährigen wird von der Krankheit ihrer Mutter ebenso beeinflusst wie jenes der anderen Familienmitglieder. Wenn nicht vielleicht sogar noch mehr. Denn nun musste die Prinzessin Freiheit und Anonymität aufgeben.

Adelsexpertin über Ingrid Alexandras Zukunft: "Es ist unvermeidlich"

Ingrid Alexandra studiert seit Sommer 2025 in Sydney, Australien, dort hat sie sich für das Bachelor-Studium Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie entschieden. Ursprünglich war geplant, dass sie nur kurzfristig nach Norwegen zurückkehrt, um ihrer Mutter, deren Gesundheitszustand sich zuletzt verschlechterte, beizustehen.

Doch laut den norwegischen Zeitungen Dagbladet und Se og Hør sowie auch gala.de hat sich nun alles geändert: Ingrid Alexandra hat ihr Studium in Australien abgebrochen und wird dauerhaft in Norwegen bleiben. Die Prinzessin soll sich auch bereits an der Universität Oslo eingeschrieben haben.

Der Grund: Die Prinzessin soll stärker in die royalen Aufgaben des Königshauses eingebunden werden, um ihre Eltern zu entlasten. "Es ist unvermeidlich, dass sie stärker in den Alltag der Königsfamilie eingebunden wird und dass die Ausbildung [zur Königin] intensiviert wird", so Adelsexpertin Sigrid Hvidsten im Dagbladet. Kronprinz Haakon habe sich zuletzt bereits "die Seele aus dem Leib gearbeitet", so Hvidsten, doch nun müsse er seiner Frau bei der Genesung beistehen. König Harald und Königin Sonja wiederum sind bereits 89 Jahre alt und deshalb freilich nur noch begrenzt belastbar. Dazu kamen in den vergangenen Monaten die Skandale rund um Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby sowie um ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein.

Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit und ihre Kinder sitzen vor einem Holzhaus.

Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit und ihre Kinder

Kurz: Das norwegische Königshaus befindet sich in der Krise. Jede Hilfe wird benötigt, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen. Dazu "Se og Hør"-Adelsexpertin Caroline Vagle: "Es besteht ein großer Bedarf an mehr Arbeitskräften im norwegischen Königshaus, und sowohl die Prinzessin als auch der Prinz [Ingrid Alexandras jüngerer Bruder, Prinz Sverre Magnus, 20; Anm.] sind hervorragende Repräsentanten." Beide sollen in naher Zukunft eine zunehmend wichtige Rolle innerhalb der Königsfamilie einnehmen, doch trotzdem wird es ihnen möglich sein, ihr Studium fortzusetzen, analysiert die Expertin.

Phase der Umstellung und des Umbruchs

Die kommenden Jahre werden für die norwegischen Royals – und insbesondere für Prinzessin Ingrid Alexandra – eine Phase der Umstellung und möglicherweise auch des Umbruchs. Die plötzliche Rückkehr nach Norwegen markiert, so die Expertinnen, das Ende der "freien" Jahre, die Ingrid Alexandra in Australien hätte genießen können.

"Was eigentlich die Jahre ihres Lebens sein sollten, in denen sie sich wahrscheinlich am freiesten fühlen könnte, sind nun eher von Ernst und mehr Verantwortung geprägt", so Vagle, die ergänzt: "Ein so öffentliches Leben zu führen – wenn es um die eigene Familie herum am schlimmsten tobt – ist schmerzhaft und hart. Außerdem wird von einem erwartet, dass man einfach nur lächelt und seine Aufgaben bestmöglich erfüllt."

Zuletzt waren Ingrid Alexandra und Sverre Magnus bei der Fußball-WM in den USA gesehen worden, um dort die norwegische Nationalmannschaft anzufeuern. 

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