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Queen Camilla: Ihre Mutter starb an „zerstörerischer Krankheit“

In einer bewegenden Rede sprach die britische Königin über den Verlust ihrer Mutter. Diese starb 1994 im Alter von 72 Jahren.
Königin Camilla trägt einen Hut und eine Perlenkette.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Royal Osteoporosis Society hat Queen Camilla in einer bewegenden Rede über den Verlust ihrer Mutter an die Krankheit Osteoporose gesprochen, wie das britische Magazin Hello! berichtet. Die Veranstaltung fand am 22. Juli in Clarence House statt und brachte Unterstützer, Persönlichkeiten und Spender der Organisation zusammen.

Camilla: Osteoporose ist „ein stiller Dieb, der im Verborgenen agiert“

Die Ehefrau von König Charles III. nutzte die Feierlichkeiten, um auf die verheerenden Auswirkungen der Krankheit aufmerksam zu machen, die sowohl ihre Mutter Rosalind Shand als auch ihre Großmutter Sonia betraf. Deren Schicksal führte dazu, dass sie 1997 Schirmherrin und 2001 Präsidentin der damaligen National Osteoporosis Society wurde, so Hello!.

Camillas „geliebte Mutter“, wie sie die Königin selbst in der Rede nannte, war 72 Jahre alt, als sie 1994 an den Folgen von Osteoporose starb. Damals dominierte in der Familie vor allem ein bestimmtes Gefühl: nämlich Hilflosigkeit.

„Meine Familie und ich hatten kaum oder gar kein Verständnis für diese zerstörerische Krankheit und waren entschlossen, mehr darüber zu erfahren“, so Camilla. „Wir konnten nicht begreifen, wie unsere Mutter so viel Schmerz erleiden, an Größe verlieren und dennoch von den Ärzten keine wirksame Behandlung erhalten konnte. Das Schreckliche an Osteoporose ist, dass sie ein stiller Dieb ist, der im Verborgenen agiert.“

Die Queen schilderte auch eindrücklich die Auswirkungen der Krankheit: „Sie richtet tief in unseren Körpern Schaden an, bis wir – leider oft zu spät – erkennen, dass der Schaden bereits geschehen ist. Ohne es zu merken, haben unsere Knochen an Dichte und Stärke verloren, bis plötzlich eine einfache alltägliche Handlung – das Hochheben eines Enkelkindes, ein Ausrutschen oder sogar ein Niesen – zu einem lebensverändernden Ereignis wird, wenn unsere Knochen brechen.“

Camilla blickt in die Zukunft

Seit dem Tod ihrer Mutter setzt sich Camilla intensiv für die Aufklärung über Osteoporose ein. „Eine Heilung haben wir zwar noch nicht gefunden“, betonte sie in der Rede, „aber wir sind auf einem guten Weg.“

Camilla wurde bei der Veranstaltung von ihrer Schwester Annabel Elliot begleitet. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde eine spezielle Jubiläumstorte angeschnitten. Mit einem Augenzwinkern kommentierte Camilla: „Auf weitere 40 Jahre. Ich werde nicht mehr hier sein, aber jemand anderes wird es sein.“

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