Prinzessin Kate: Diese Leidenschaft war während ihrer Krebserkrankung nicht möglich
Prinzessin Kate
Prinzessin Kate gewährte einen seltenen und bewegenden Einblick in ihre persönlichen Herausforderungen während ihrer Krebsbehandlung und sprach dabei über eine Leidenschaft, der sie nicht mehr nachgehen konnte.
Während eines Besuchs im Kunsttherapieraum des spezialisierten Krebszentrums The Christie in Manchester im vergangenen Monat teilte sie ihre Erfahrungen mit Patienten und Mitarbeitern, berichtet das britische Magazin Hello!.
Prinzessin Kate kämpfte mit „Chemo Brain“
In einem Online-Video ist zu sehen, wie die 44-jährige Prinzessin über ganz spezifische Schwierigkeiten spricht, die sie nach ihrer Krebsdiagnose im Jahr 2024 hatte. Kate erklärte, dass es ihr schwerfiel, zu lesen, da sie die dazu nötige Konzentration nicht aufbringen konnte. Dieses Symptom ist bei Krebspatienten nicht ungewöhnlich und wird als „Chemo Brain“ bezeichnet (siehe Infobox).
„Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber ich hatte wirklich nicht die Fähigkeit, zu lesen oder mich auf irgendetwas zu konzentrieren“, sagte sie einem Patienten, der Hello! zufolge regelmäßig die Kunsttherapie des Zentrums besucht. Stattdessen, erzählte sie, wandte sie sich Ausmalbildern zu, um sich abzulenken und einen kreativen Ausgleich zu finden. „Ausmalen war für mich eine Möglichkeit, interessante Dinge zu entdecken und etwas zu tun, das kein fertiges Endprodukt erforderte.“ Und weiter: „Aber eigentlich war es einfach eine Möglichkeit, zu spielen und sich dabei zu verlieren, und im Laufe dieses Prozesses kamen mir viele Gedanken.“
„Chemo Brain“ („Chemo Gehirn“) beschreibt Konzentrations-, Gedächtnis- und Denkprobleme, die während oder nach einer Krebsbehandlung auftreten können. Betroffene berichten häufig von Vergesslichkeit, langsamerem Denken, Wortfindungsstörungen oder mentaler Erschöpfung. Obwohl der Begriff auf die Chemotherapie verweist, können auch andere Faktoren wie Stress, Schlafmangel, Depression, Schmerzen, Fatigue oder hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen. Die Beschwerden sind wissenschaftlich anerkannt und bessern sich bei vielen Menschen mit der Zeit, können den Alltag jedoch vorübergehend deutlich beeinträchtigen.
Im Christie-Krebszentrum (in dem jährlich mehr als 60.000 Patienten betreut werden) wird Kunsttherapie angeboten – etwas, das von Kate voll und ganz unterstützt wird. Denn kreative Beschäftigungen (wie eben das Ausmalen) war für sie eine wichtige Stütze in einer Zeit, die von Unsicherheit und körperlichen Veränderungen geprägt war. „Man muss sich selbst unterstützen, neben all den Dingen, die man nicht kontrollieren kann“, erklärte sie. „Der Körper verändert sich so stark – nicht nur physisch, sondern auch emotional und in tiefergehender Hinsicht. Es setzt vieles in Perspektive, und man hält an dem fest, was wirklich wichtig ist.“
Sehen Sie mehr von Kates emotionalem Besuch im Krebszentrum in diesem Video.
Kate ist aktuell krebsfrei
Kate machte ihre Krebsdiagnose im März 2024 öffentlich. Um welche Art von Krebs es sich handelt, hält sie bis heute geheim. Der Krebs war im Rahmen einer größeren Bauchoperation zufällig festgestellt worden. Daraufhin musste sich die Prinzessin einer Chemotherapie unterziehen. Während dieser Zeit zog sie sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Im Jänner 2025 verkündete Kate, dass sie sich in Remission befinde.
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