König Charles mag Speise, die bei Mutter Elizabeth nicht so oft auf den Teller kam
König Charles III.
Queen liebte Hausmannskost, Charles italienische Küche
Die Queen habe britische Klassiker gemocht, während Charles besonders italienische Speisen schätzte, berichtet das Magazin Marie Claire unter Berufung auf ein auf YouTube veröffentlichtes Video des Kochs. "Die Königin war sehr angetan von traditioneller französischer Küche und britischer Hausmannskost. König Charles hingegen liebt die italienische Küche und insbesondere dieses Gericht, Risotto", so McGrady.
Quiche vs. Hendl
Übrigens: Eine spezielle Quiche war das offizielle Gericht der Straßenfeiern in Großbritannien zur Krönung von König Charles und Queen Camilla im Jahr 2023. Der Palast teilte damals das Rezept für die "Coronation Quiche" (Krönungsquiche) mit, das vom Königspaar persönlich ausgewählt worden sei. Bei dem Gericht handele es sich um eine "Quiche mit einem knusprigen, leichten Teigmantel und delikaten Aromen von Spinat, Saubohnen und frischem Estragon", hieß es. "Heiß oder kalt serviert, mit grünem Salat und gekochten Frühkartoffeln - perfekt für ein Coronation Big Lunch." Die britische Nachrichtenagentur PA betonte, Quiche sei als französisches Gericht bekannt, sei aber vermutlich im Mittelalter in Deutschland entstanden. Charles hat auch deutsche Wurzeln.
Ob es die Quiche auch auf das Menü des offziellen Krönungsdinners schafft, war zunächst unklar. Zur Krönung von Queen Elizabeth II. 1953 wurde eigens ein Hähnchengericht namens "Coronation Chicken" kreiert, das sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.
Queen aß "ganz normal"
Und was hat die Queen am liebsten gegessen? "Ein Lieblingsessen gibt's in dem Sinne nicht", verriet der Deutsche Stefan Pappert einmal. Er war etwa auch den Vorbereitungen zum 70. Thronjubiläum im Jahr 2022 beteiligt und als Royal Chef rund um die Uhr für die Versorgung Ihrer Majestät zuständig. "Die Queen isst ganz normal, was jeder andere auch essen würde", hieß es. Die Essgewohnheiten der Königin hätten sich in ihren letzten Jahren allerdings etwas geändert. "Wir haben das Essen ein bisschen salziger gestaltet, einfach weil der Geschmack im Alter abnimmt. Wir haben aber die Portionen kleiner gemacht. Es gibt nicht mehr Riesenteller."
Über den gesamten Tag verköstigte Stefan Pappert die im September 2022 im Alter von 96 Jahren verstorbene Königin acht Mal, "einfach um ihr auch immer wieder Kalorien zuzuführen", schilderte er einst. Neben den Säften und Cookies gibt es Leckereien wie Bananenbrot, Apfelzimtbrei und Holunderküchlein - und zu Weihnachten eine deutsche Tradition. "Wir haben den Münchner Stollen da", erzählte Pappert damals. "Der ist eine Riesenattraktion. Das geht immer."
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