JFK Jr.s überraschende Beschreibung von Diana nach geheimem Treffen im Hotel
Lady Diana
Als zwei der meistfotografierten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts führten Prinzessin Diana und John F. Kennedy Jr. ein Leben im Blitzlichtgewitter der Paparazzi. Dennoch schafften es die beiden, Mitte der Neunzigerjahre ein streng geheimes Treffen zu arrangieren.
Freundin über JFK Jr. und Diana: „Ich glaube, er mochte sie“
Im Dezember 1995 trafen sich John F. Kennedy Jr. und die damals 34-jährige Prinzessin Diana unter Ausschluss der Öffentlichkeit in Dianas Penthouse-Suite im Carlyle Hotel in New York City. Die Zusammenkunft war von JFK Jr. initiiert worden. Er flog nach New York, um Prinz Williams und Prinz Harrys Mutter davon zu überzeugen, für sein Polit-Magazin George zu posieren.
Kennedys Freundin Sasha Chermayeff erzählte der Autorin Caroline Hallemann für ihr neues Buch „The Kennedys and the Windsors“, dass Kennedy „in seinem Magazin die Schnittstelle zwischen Politik und Prominenz einfangen wollte“.
„Lady Di war damals ein perfektes Beispiel dafür, denn sie verkörperte diese Verbindung. Sie war eine Berühmtheit, ein Mitglied der Königsfamilie mit einer klar definierten Rolle, aber sie hatte auch eine persönliche und politische Mission. Sie hatte Vorstellungen davon, wie sie der Welt helfen wollte. Sie hatte ihre eigene Sicht auf ihren Dienst – zumindest habe ich das so von ihr wahrgenommen. Sie war auch in Amerika sehr beliebt. Wir liebten sie. Alle liebten sie“, führte die Kennedy-Vertraute aus. Über die Begegnung im Hotel sagte Chermayeff: „Ich erinnere mich, er fand es irgendwie amüsanter als erwartet bei einem royalen Treffen, ein bisschen echter. Ich glaube, er mochte sie, um es mal so auszudrücken.“
Privatsekretär über „flirtende“ Diana
Auch Dianas früherer Privatsekretär Patrick Jephson, der JFK Jr. in die Suite der Prinzessin begleitet hatte, plauderte kürzlich über das sagenumwobene Treffen aus dem Nähkästchen. „Es war ein bisschen geheimnisvoll“, erinnerte sich Jephson an die Begegnung, bei der sich Diana und der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy bei einer Tasse Kaffee zusammensetzten.
„Ich spürte eine gewisse Verletzlichkeit in ihm“, erzählte Jephson über JKF Jr. „Als ich ihn traf, suchte er nach Bestätigung, was verständlich ist. Er war respektvoll zu ihr. Sie nahm ihm die Scheu. Sie unterhielten sich angeregt.“
Nicht einmal eine so berühmte Person wie Kennedy sei immun gegen Dianas blendende Ausstrahlung, sagte Jephson. „Ich habe acht Jahre lang miterlebt, wie Menschen, die sich selbst für wichtig und berühmt hielten, vor der Prinzessin zu Wackelpudding wurden“, erzählte der ehemalige Privatsekretär. Eine subtile Anziehung zwischen der Prinzessin und dem US-Juristen scheint spürbar gewesen zu sein. Denn nicht nur Kennedy zeigte sich angetan von dem Royal. Auch Diana sei sich durchaus bewusst gewesen, dass der „Sexiest Man Alive“ des Jahres 1988 als einer der begehrtesten Junggesellen in der High-Society galt.
„Es herrschte auf beiden Seiten eine gewisse Vorfreude“, stellte Jephson fest.
Bei dem Treffen selbst habe sich Diana, die für einen späteren Arbeitstermin in Manhattan gekleidet war, gegenüber Kennedy wie immer charmant präsentiert. „Sie war schlagfertig und eine angenehme Gesellschaft“, sagte Jephson. „Es war ein bisschen flirtend, wie sie es wohl mit jedem Mann gewesen wäre. Aber weil er eben der war, der er war, verlieh das dem Ganzen einen besonderen Reiz.“
Da Jephson Lady Di gesagt hatte, dass ein Auftritt in der jungen Publikation von JFK Jr. ihr „ein Gütesiegel verleihen würde, das sie noch nicht verdiente“, habe sie vorerst höflich abgelehnt. Sie habe jedoch vorgeschlagen, für die 50. oder 100. Ausgabe des Magazins einen Auftritt in Erwägung zu ziehen.
Obwohl Diana Kennedys Bitte ablehnte, hätten die beiden laut Jephson einen seltenen Moment abseits des Rampenlichts miteinander verbracht. „Sie trennten sich in herzlichem Einvernehmen“, so der ehemalige Privatsekretär.
Es sollte das einzige Mal bleiben, dass die beiden sich jemals persönlich begegneten. Die ehemalige Princess of Wales starb 1997 bei einem Autounfall in Paris. Kennedy kam 1999 zusammen mit seiner Frau Carolyn Bessette-Kennedy und ihrer Schwester Lauren Bessette bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.
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