Inkognito im Billig-Flieger: William und Kate müssen sich an überraschende Regel halten
William und Kate
Der Prinz und die Prinzessin von Wales haben Zugang zu Privatflugzeugen, Luxus-Autos mit Chauffeuren und Hubschraubern. Trotz ihrer Privilegien wurden William und Kate aber schon mehrfach zusammen mit bürgerlichen Mitreisenden in Linienflugzeugen gesehen. Und Berichten zufolge wenden sie eine besondere Taktik an, um dabei unauffällig zu bleiben.
Wie Kate und William inkognito in Billigfliegern reisen
Tatsächlich wurden Mitglieder der Familie Wales schon bei einigen Gelegenheiten an Bord von Linienfliegern gesichtet:
2015 wurde William an Bord eines Fluges von Norfolk nach Schottland gesichtet. Der Flug fand im Rahmen seines Trainingsprogramms beim East Anglian Air Ambulance statt. Ein erstaunter Mitreisender knipste damals ein Foto des Prinzen beim Aussteigen aus dem Flieger. „Ich hätte nie erwartet, ihn bei Ryanair zu sehen, aber es war schön zu sehen, dass ein Mitglied der königlichen Familie einen Billigflug nimmt“, erzählte der verblüffte Augenzeuge der Zeitung The Sun.
2019 wurden William und Kate zusammen mit ihren drei Kindern und ihrer Nanny Maria Teresa Turrion Borrallo beim Verlassen des FlyBe-Fluges von Norwich nach Aberdeen gesehen. Die Tickets kosteten damals etwa 73 Pfund (ca 83 Euro) laut Mirror pro Person.
Generell nutzen William und Kate bei privaten Familienreisen gelegentlich Linienflüge.
2022 enthüllte eine Expertin, wie die Royals es schaffen, (fast) unbemerkt mit Billig-Fliegern zu reisen. Die Royal-Korrespondentin Emily Andrews erklärte in der Channel-5-Dokumentation „Secrets of the Royal Flight“, dass William und Kate auf ihrer Australienreise 2014 unter den Namen Mr. und Mrs. Smith reisten, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der kleine Prinz George wurde damals als Baby Jones umbenannt. Auch bei privaten Hotelaufenthalten wenden William und Kate Berichten zufolge Decknamen an.
Die Doku beleuchtete auch den Grund, warum die Royals in der Regel Linienflüge bevorzugen. Andrews zufolge liege dies höchstwahrscheinlich daran, dass die jüngere Generation der Royals „medienkompetenter“ und „sensibler für die öffentliche Meinung“ sei. Sie prognostizierte damals einen allgemeinen Rückgang der Privatflüge der Royals und kommentierte: „Ich denke, dass die jüngeren Royals für ihre öffentlichen Verpflichtungen weiterhin Linienflüge nutzen werden, da dies kostengünstiger ist.“
Royals dürfen nicht First Class fliegen
Eine Regel, an die sich William und Kate bei Flugreisen halten müssen, mag aber so manchem überraschen. Wie Helena Ford, eine ehemalige Flugbegleiterin von British Airways, die das royale Paar bei einem Flug betreute, jetzt im Podcast „Private Parts“ verriet, dürfen die Royals nicht in der First Class fliegen.
„Ich glaube, es gibt eine Regelung, die ihnen den Flug in der First Class untersagt. Wenn es also eine First Class gibt, müssen sie Business Class fliegen, und wenn es keine First Class gibt, Traveller Plus“, erzählte die ehemalige Stewardess.Als sie und ihre ehemaligen Crew-Kollegen einmal William und Kate an Bord betreuten, seien die beiden in Business Class gesessen, da es an dem Tag auch eine First Class gab.
Abgesehen von den Royals waren die restlichen Passagiere der Business Class Mitglieder ihres Sicherheitsteams. „Der gesamte Betrieb drehte sich um Sicherheit, aber da sie ganz normal gekleidet waren, fiel es niemandem auf“, erklärte sie.
Doch die Royals sind offenbar nicht die einzigen VIPs, für die diese Regel gilt. „Ich hatte Boris Johnson schon mal in der Traveller Plus auf einem Flug. Die dürfen nicht in der höchsten Klasse sitzen“, plauderte Ford weiter aus, bevor sie hinzufügte: „Warum, weiß ich nicht, aber die benutzen alle falsche Namen.“
British Airways ist laut Hello! übrigens die bevorzugte Fluggesellschaft der Royals und hat sogar einen besonderen Platz in Kates Herzen, da sich ihre Eltern bei der Firma kennengelernt haben. Carole Middleton war in der Vergangenheit Flugbegleiterin, während Kates Papa Michael als Flugdienstberater arbeitete.
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