Rätsel um Hayden Panettieres Tod: Gesundheitliche Probleme enthüllt
Hayden Panettiere
Die US-Schauspielerin und frühere Verlobte von Ex–Boxweltmeister Wladimir Klitschko, Hayden Panettiere („Scream 4“, „Heroes“ und „Nashville“), ist im Alter von 36 Jahren am Sonntag, dem 16. August, gestorben. Panettieres Vater, Skip, gab ihren Tod in einer Erklärung gegenüber ABC News Sunday bekannt. „Mit tiefer Trauer teilen wir den tragischen Tod unserer geliebten Hayden mit. Sie war ein unglaublich lebensfroher Mensch und eine Naturgewalt, die allen, die sie kannten – und Millionen von Zuschauern – unermessliche Liebe und Freude schenkte“, hieß es in seiner Erklärung.
Rätsel um Panettieres Tod - neue Details
Die Todesursache ist bislang unbekannt und Gegenstand laufender Untersuchungen. Quellen aus den Strafverfolgungsbehörden teilten TMZ mit, dass die Polizei am Sonntag auf einen Vorfall mit Panettiere reagiert habe, ohne Details zu nennen. Die Ermittlungen würden noch andauern.
Eine Panettiere nahestehende Quelle berichtet gegenüber TMZ, dass sie im vergangenen Jahr über Rückenschmerzen geklagt hatte - ob und wie dies in Zusammenhang mit dem Tod der Schauspielerin stehen könnte, ist noch unklar.
Ein weiteres Detail, das bisher ans Licht kam: Die Schauspielerin soll am Tag vor ihrem Tod mit Brian Hickerson, ihrem On-Off-Ex-Freund, aus Los Angeles abgeflogen sein. TMZ berichtete jedoch, dass Hickerson am Tag vor ihrem Tod noch bei Panettiere war.
Von 2018 bis 2022 hatten die beiden eine turbulente Beziehung geführt. „Während dieser Zeit wurde Hickerson mehrfach verhaftet und 2021 wegen häuslicher Gewalt zu 45 Tagen Haft verurteilt“, betont ABC.
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Hickerson hatte zuvor körperliche Misshandlungen an ihr gestanden. Sie selbst thematisierte den Missbrauch auch in ihren Memoiren.
Buch über postnatale Depression und Alkoholsucht
Die Schauspielerin hatte in der Vergangenheit zudem offen über ihren jahrelangen Kampf mit psychischen Problemen und Drogenabhängigkeit gesprochen. In einem Interview mit People aus dem Jahr 2022 blickte sie auf diese schwierige Zeit zurück: „Ich war ganz oben und habe alles ruiniert. Ich dachte, ich hätte den Tiefpunkt erreicht, aber dann öffnet sich diese Falltür. Ich habe viel an mir gearbeitet und musste bereit sein, unglaublich ehrlich zu sein.“
Der ehemalige „Nashville“-Star hatte auch offen über ihre Wochenbettdepression nach der Geburt ihrer Tochter Kaya (heute elf) gesprochen, die aus ihrer Beziehung mit dem ehemaligen Profiboxer Wladimir Klitschko stammt.
Im Mai hatte Panettiere eine Biografie herausgebracht. In dem Buch namens „This Is Me“ schrieb sie ebenfalls unter anderem über ihre postnatale Depression nach der Geburt ihrer Tochter und ihre Alkoholsucht. In einem Post auf Instagram dazu, der auch auf dem Profil der Schauspielerin zu finden ist, wird sie mit Bezug auf Alkohol zitiert: „In dem Moment, als ich dieses Brennen spürte, war die Angst, die ich seit der Geburt meiner Tochter verspürt hatte, verschwunden.“ Schon 2015 hatte Panettiere bekanntgegeben, sich wegen einer Wochenbettdepression in ein Behandlungszentrum begeben zu haben.
Letztes Posting
Vor wenigen Wochen hatte Hayden Panettiere zum letzten Mal etwas auf Instagram gepostet. Damals teilte sie einen fröhlichen Schnappschuss, auf dem sie zusammen mit dem mit ihr befreundeten Fotografen Randall Slavin zu sehen ist. Slavin hatte seinen Arm um Panettiere gelegt, deren Arm auf seiner Schulter ruhte. „Schöne Zeiten und gute Freunde“, hatte die Schauspielerin am 27. Juli dazu geschrieben.
Im Kommentarbereich unter dem Bild nehmen Fans Abschied. Darunter findet sich auch ein alarmierender Kommentar von einem User, welcher dem verstorbenen Star erst vor Kurzem persönlich begegnet sein soll: „Ich habe Hayden letzten Monat mit einer Freundin auf ihrer Buch-Tour in Los Angeles gesehen und sie auch persönlich kennengelernt – sie war sehr nett. Meine Freundin und ich sagten uns aber, dass sie nicht gut klang und abwesend wirkte … und jetzt ist sie tot.“
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Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums.
Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich.
Rat auf Draht ist die österreichische Notrufnummer für Kinder und Jugendliche. Die Nummer ist unter 147 rund um die Uhr anonym und kostenlos erreichbar.
Die Ö3-Kummernummer ist unter 116 123 täglich von 16 bis 24 Uhr und ebenfalls anonym erreichbar.
Die Telefonseelsorge ist unter der kostenlosen Telefonnummer 142 rund um die Uhr als vertraulicher Notrufdienst jeden Tag des Jahres erreichbar.
Auf der Website www.bittelebe.at finden Angehörige/Freunde von Menschen mit Suizidgedanken Hilfe.
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