Freund kritisiert Meghans und Harrys "geheimnisvollen Plan" für Archie und Lilibet
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben stets dafür gekämpft, die Privatsphäre ihrer beiden Kinder zu schützen. Einem neuen Bericht zufolge soll es nun jedoch einen Plan für Archie und Lilibet geben, der einen Kurswechsel deutlich macht.
Wie Sussexes ihre Kinder ans Rampenlicht gewöhnen
Noch wachsen Prinz Archie (6) und Prinzessin Lilibet (4) weitgehend fernab der Öffentlichkeit auf. Nach Harrys und Meghans Umzug aus Großbritannien genießen die beiden eine unbeschwerte Kindheit in den USA.
Die Sussexes legen Wert darauf, die Privatsphäre ihrer Sprösslinge zu wahren. Selbst wenn Fotos der Kinder veröffentlicht werden, wählen Meghan und Harry vorzugsweise Aufnahmen, auf denen die Gesichter ihres Sohnes und ihrer Tochter nicht zu sehen sind. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.
So veröffentlichten Meghan und Harry im Dezember ein Weihnachtsfoto, auf dem man zum Teil einen Blick auf Archies Gesicht erhaschen konnte.
Archie und Lilibet derart öffentlich zu inszenieren könnte laut der Expertin zudem "der Beginn einer allmählichen Kehrtwende [sein], um die Öffentlichkeit an mehr Einblicke in das Leben der Kinder zu gewöhnen, ohne dabei jedoch einen Hype auszulösen."
James zufolge müsse ein solcher Prozess sorgfältig überlegt und gesteuert werden. Ein zu sprunghafter Schritt ins Rampenlicht könnte für Archie und Lilibet sonst dazu führen, vom Medieninteresse überwältigt zu werden.
Neue Medienstrategie in Bezug auf Archie und Lilibet
"Indem Harry und Meghan sie von hinten filmen und ständig öffentlich auf ihre offensichtlich geliebten Kinder Bezug nehmen, haben sie eine sogenannte "Thirst Trap" [zu Deutsch: "Durstfalle" - ein Social-Media-Trend, um Aufmerksamkeit zu generieren] für royale und prominente Fans geschaffen", so die Kommunikations-Expertin, der auffällt, dass die Sussexes mit dieser subtilen Strategie von ihrem bisherigen Kurs abweichen.
Die neue PR-Taktik berge jedoch auch Gefahren: "Die kurzen Einblicke haben eher Interesse und Spekulationen angeheizt, als die Art von Anonymität zu gewährleisten, die möglicherweise eingetreten wäre, wenn die ganze Familie ins Ausland gezogen wäre und dort ein unauffälliges Leben geführt hätte", kommentiert James die Entwicklung.
Was ebenfalls für einen Kurswechsel spricht: Vor der Veröffentlichung des Weihnachtsfotos hatten die Sussexes die Umbenennung ihrer Wohltätigkeitsstiftung auf "Archewell Philanthropies" bekannt gegeben. Zuvor wurde diese unter dem Namen "Archewell Foundation" geführt - inspiriert vom Namen ihres Sohnes. Das neue, umfassendere philanthropische Modell bezieht nun auch die Kinder des Paares in die langfristige Vision ein.
"Diese gemeinnützige Organisation ermöglicht es dem Paar und ihren Kindern, ihre weltweiten philanthropischen Aktivitäten als Familie auszubauen", hieß es in der offiziellen Erklärung.
Wurden die beruflichen und familiären Angelegenheiten der Sussexes bisher strikt getrennt, markiere dies laut James ebenfalls eine Änderung der PR-Strategie in Bezug auf Archie und Lilibet.
Der Expertin zufolge erwecke das Statement den Eindruck, "als ob die beiden Welten" der Öffentlichkeit und des Privaten "bald aufeinanderprallen könnten".
"Tatsache ist, dass [Meghans und Harrys] Kinder älter werden und vermutlich auch bald ihre eigene Meinung zu ihrem öffentlichen Image und ihrer Sichtbarkeit haben werden", fügte James hinzu, die davon ausgeht, dass Archie und seine Schwester aber auch weiterhin "unter den wachsamen, liebevollen Augen ihrer Eltern stehen werden."
Kritik: "Das muss Meghans Einfluss sein"
Berichten zufolge sollen Harry und Meghan sogar planen, ihren Kindern künftig öffentliche Rollen zu übertragen.
Aus dem Umfeld der Sussexes werden diesbezüglich allerdings kritische Stimmen laut. Ein alter Freund, der namentlich ungenannt blieb, sagte der Daily Mail: "Harry und Meghan haben immer so sehr darauf bestanden, dass ihre Kinder ihren eigenen Weg im Leben gehen können, ohne den Druck von Erwartungen oder Titeln. Ich kann nicht glauben, dass Harry dahintersteckt."
"Das muss Meghans Einfluss sein", spekuliert der Insider weiter.
Eine andere Quelle zweifelt gegenüber dem Mirror jedoch an der Wahrheitsgehalt des Berichts. "Ich glaube nicht, dass das von einem "alten Freund des Herzogs" stammt", zitiert das britische Blatt den Insider, der ebenfalls anonym blieb.
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