Fergies Mails an Epstein haben nun erste Konsequenzen

Sarah Ferguson mit Haarband und grünem Blazer, Prinz Andrew im Hintergrund.
Die intimen Emails der ehemaligen Herzogin von York an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sind ein handfester internationaler Skandal.

In den letzten Tagen sind erneut Mails, die höchstwahrscheinlich von Sarah Ferguson an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geschrieben worden sind, an die Öffentlichkeit geraten. Der Inhalt ist brisant und wirft ein denkbar schlechtes Licht auf die ehemalige Herzogin von York. Das hat nun erste Konsequenzen.

Entscheidung wurde "mit Bedauern getroffen"

Die Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust", gegründet von Ferguson selbst, wird "auf unbestimmte Zeit" ihre Arbeit einstellen, wie es von offizieller Seite heißt. Wie ein Sprecher gegenüber "Sky News" bestätigte, sei diese Entscheidung gemeinsam von Ferguson und dem Vorstand getroffen worden - "mit Bedauern", erklärte er.

Die Schließung der Organisation, die sich in den letzten Jahren unter anderem für Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie sowie für die Unterstützung von Kriegsopfern in der Ukraine eingesetzt hatte, sei jedoch keine überstürzte Reaktion auf aktuelle Ereignisse, betont man. Vielmehr sei dieser Schritt "seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet" worden. Der Sprecher fügte hinzu: "Man ist nach wie vor äußerst stolz auf die geleistete Arbeit."

Skandal-Mails

Trotzdem ist der Zeitpunkt auffällig und wohl nicht zufällig gewählt. Immerhin sind Fergusons intime Mails an Epstein ein handfester internationaler medialer Skandal. Beispielsweise betonte die heute 66-Jährige in den Mails immer wieder, wie sehr sie Epstein zugetan sei, in einer Email finden sich sogar die Worte: "Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach." 

In einem anderen Schreiben gratuliert Fergie Epstein zu einem mysteriösen "kleinen Jungen" (im Original: "Baby Boy") und betont, wie sehr sie der Kontaktabbruch seinerseits verletzt habe. Einmal mehr sprach sie von "Liebe" und Freundschaft". Auch zu einer abfälligen Bemerkung über ihre eigene Tochter ließ sie sich hinreißen. 

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