Ex-Palastmitarbeiter: Gerücht um bizarren Reisegegenstand von König Charles stimmt nicht
König Charles III. und Königin Camilla
Wie seine Mutter Königin Elizabeth II., verbringt Charles III. normalerweise den Sommer auf dem Landsitz Schloss Balmoral in den schottischen Highlands. Reiten, wandern, mit Hunden spazieren gehen, picknicken: In Balmoral sei sie „am glücklichsten“ sagte einmal die Queen-Enkelin, Prinzessin Eugenie, in einer Dokumentation zum 90. Geburtstag der inzwischen verstorbenen Monarchin. Balmoral sei ein „magischer Ort“, an dem die Queen richtig ausspannen könne, erzählte Herzogin Sophie, die Ehefrau von Prinz Edward, in derselben Dokumentation.
Ex-Butler: Stimmt nicht, dass Charles mit Klositz verreist
Wenn die Royals ihre Koffer packen, dann „in der Regel für alle Eventualitäten“, erzählte Grant Harrold, der Charles einst als Butler betreute, laut dem Magazin Marie Claire. Er gewährt immer wieder kleine Einblicke in seinen einstigen Alltag und die Zusammenarbeit mit der britischen Königsfamilie.
Ein Gerücht, wonach sein früherer Chef mit einem besonders eigentümlichen Gegenstand verreist, stimme nicht, verriet er. „Die Vorstellung, dass König Charles mit seinem eigenen Toilettensitz reist, ist völlig falsch“, so Harrold. Die Boulevardpresse schrieb gerne, dass es sich um einen weißen Leder-Toilettensitz handeln würde. „Er packt wie jeder andere auch, nimmt das Nötigste für das Reiseziel mit und stellt sicher, dass er auf verschiedene Situationen vorbereitet ist.“
Der König achte aber sehr wohl darauf, dass er seinen Hobbys nachgehen kann. „Eine Sache, die König Charles bekanntermaßen mitnimmt, ist sein Aquarellmal-Set. Malen ist eine echte Leidenschaft von ihm, besonders wenn er in Schottland ist, und es ist etwas, das er in seiner Freizeit gerne tut.“ Und: „Ein Gegenstand, der immer eingepackt wird, ist eine schwarze Krawatte - für den Fall, dass es während der Reise zu einem Todesfall kommt oder ein Anlass ein Traueroutfit erfordert“, zitiert Marie Claire Harrold weiter.
Royals müssen mit Trauerkleidung verreisen
Wenn die Royals im Ausland verweilen, müssen sie sich ans strenge Protokoll halten - das besagt tatsächlich, dass sie stets ein schwarzes Trauer-Outfit im Gepäck haben müssen.
Die morbide Regelung hat einen traurigen Ursprung: Als der damalige König George VI. im Jahr 1952 starb, befand sich seine Tochter, die verstorbene Königin Elizabeth II., auf Reisen in Kenia. Nach der Landung zurück in Großbritannien musste sie zunächst im Flugzeug verweilen, bis man ihr Trauerkleidung brachte, und sie der Situation angemessen gekleidet ankommen und der wartenden Presse entgegentreten konnte. Um dies künftig zu vermeiden, reisen Royals seitdem angeblich immer auf einen Trauerfall vorbereitet - mit schwarzem Outfit im Koffer.
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