Epstein-Opfer packt über Treffen mit Kronprinzessin Mette-Marit aus
Kronprinzessin Mette-Marit und Ehemann Haakon
Vor kurzem gab Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit dem TV-Sender NRK ein 20-minütiges Interview. Unter anderem ging es auch um ihre Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
In diesem Rahmen angesprochen wurde auch ein Foto aus Florida, das Mette-Marit mit einem von Epsteins Opfern zeigt. Viel wollte die 52-Jährige dazu nicht sagen. Angeblich soll es sich bei der abgebildeten Frau im Bikini um die Russin Svetlana Pozhidaeva (41) handeln.
Diese sprach nun mit der norwegischen Zeitung VG über ihr Treffen mit der Kronprinzessin.
"Mache sie für nichts verantwortlich"
Obwohl die Kritik an Mette-Marit immer mehr zunimmt und das öffentliche Vertrauen in sie sinkt – auch deshalb, weil sie viele Fragen im Interview unbeantwortet ließ – hatte Pozhidaeva nur nette Worte über die Adelige zu berichten: "Er hat mich vor ihr nie missbraucht", betont sie in Bezug auf Epsteins Taten. "Ich möchte nicht darüber spekulieren, ob sie es vielleicht erahnt hat oder nicht. Persönlich mache ich sie für nichts verantwortlich."
Außerdem fügte sie hinzu: "Mette war mir gegenüber immer sehr freundlich und respektvoll – im Gegensatz zu vielen anderen prominenten Gästen."
Details zum gemeinsamen Treffen
Insgesamt sollen Pozhidaeva und Mette-Marit im Jänner 2013 zweimal aufeinander getroffen sein. Die erste Begegnung fand während eines Spaziergangs auf der Karibikinsel St. Barths statt, auch Mette-Marits Ehemann Kronprinz Haakon war dabei.
Nur wenige Tage später trafen sich die beiden Frauen in Epsteins Villa in Florida, Haakon war aber nicht mehr dabei. Bei diesem Treffen soll auch das besagte Foto entstanden sein.
Mette-Marit sagte im TV-Interview zum gemeinsamen Aufenthalt mit Epstein in Palm Beach nur folgendes: "Epstein hat sich mir gegenüber auf eine Weise verhalten, die mir nicht gefallen hat. Das kann ich nicht leugnen [...]. Als er am letzten Tag unseres Aufenthalts nach Palm Beach kam, brachte er mich in eine Situation, die mir so große Angst machte, dass ich Haakon zu Hause anrief."
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